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Overkill: Jason Bittner spricht über seinen Ausstieg

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Sieben Jahre lag saß Jason Bittner bei Overkill an den Drums, bevor er vor wenigen Monaten seinen Dienst quittierte. Sein ehemaliger Band-Kollege Bassist D.D. Verni erklärte danach gegenüber Capital Chaos TV: „Wir wussten irgendwie, dass das kommen würde. Er hatte uns vor einiger Zeit gesagt, dass er bei zu vielen Dingen irgendwie ausgebrannt sei und seine Hände in zu vielen Töpfen stecken.“ Neben Overkill trommelte Bittner zeitgleich bei Shadows Fall und Category 7  – Bands, bei denen er „vollwertiges Mitglied oder Bandchef “ ist.

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Overkill: Bittners Ausstieg kam wenig überraschend
Im Gespräch mit Reckless Rexx Ruger von Pod Scum sprach Bittner kürzlich ein wenig ausführlicher über die Gründe, die zu seiner Entscheidung führten. „Wenn ich ehrlich bin, war der Auslöser für mich meine Unzufriedenheit mit meiner Rolle bei Overkill. Ich war ungefähr zwei verdammte Jahre lang nicht glücklich in der Band. Es war keine Überraschung, dass ich aufgehört habe.“ Jedoch sei er ein „Teamplayer“ und deshalb, trotz seiner jahrelangen Unzufriedenheit, bei Overkill geblieben.

Mehr Mitspracherecht

„Ich liebe die Jungs, also hing ich da irgendwie fest. Aber ich war nicht glücklich wo ich war bezüglich meiner Karriere innerhalb der Band. Ich war kein Band-Mitglied. Das ist für mich das Wichtigste, dies zu diesem Zeitpunkt meines Lebens weiterhin zu tun. Deshalb sind Shadows Fall wieder zusammen. Ich bin zu zwanzig Prozent Eigentümer. Ich bin in die Entscheidungen eingebunden. Mir wird nicht einfach nur gesagt, was passiert. Ich hasse das. Ich bin Steinbock und ich komme mit dieser Scheiße nicht klar“, meint Bittner frustriert. Die meiste Zeit seiner musikalischen Laufbahn habe er selbst Bands gegründet oder sei zumindest maßgeblich daran beteiligt gewesen.

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Overkill seien die einzige Band gewesen, bei der er lediglich „angeheuert“ war, ohne jegliche Entscheidungsgewalt. „Die einzige Ausnahme waren Anthrax. Aber dort war ich nur ein Tour-Mitglied – ebenso bei Prong. Das ist etwas völlig anderes, als in der Band zu sein. Selbst als ich bei Flotsam And Jetsam war, war ich zu zwanzig Prozent Miteigentümer. Ich war an den Entscheidungen beteiligt.“ Nach erneuter Nachfrage gab der Drummer auch zu, dass es nicht nur um „mehr Beteiligung am kreativen Prozess“ ging, sondern auch darum, „fair bezahlt zu werden.“

Mehr Geld

Demnach könne er „mit fünf Shadows Fall-Shows mehr Geld verdienen als mit 30 Overkill-Shows.“ Damit keine seiner Aussagen falsch aufgefasst werden, stellt Jason Bittner am Ende noch einmal klar: „Der Punkt ist: Ich liebe die Jungs. Ich war ein Teamplayer und wollte nicht gehen. Aber ich war unzufrieden und suchte nach etwas anderem.“ Erst vor Kurzem habe er ein Overkill-Konzert besucht und seine ehemaligen Kollegen backstage getroffen, wo alles sehr freundschaftlich zugegangen sei. „Es hat nichts mit unserem Privatleben zu tun. Es ist einfach eine geschäftliche Sache.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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