Paradise Lost: Album-Artwork von Künstler vorgestellt

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Am 1. Juni 2015 erscheint mit THE PLAGUE WITHIN das vierzehnte Studioalbum von Paradise Lost. Nun haben die Briten das Artwork vorgestellt, das vom polnischen Illustrator und Architekten Zbigniew M. Bielak stammt, der bereits für Watain, Ghost, Vader, Mayhem und Entombed A.D. gearbeitet hat.

„Seit ihren Anfangstagen in den späten Achtzigern, durch die düstere Grobheit ihres Debüts und die erschütternde Tristesse des bahnbrechenden GOTHIC-Albums, sind die unerreichten Ikonen der Schwermut mit allem Trüben und Schrecklichem der modernen Musik verwachsen“, zeigt Fan Bielak laut blabbermouth.com Respekt vor Paradise Losts Historie.

„Allein Duncan Fergados Artwork für LOST PARADISE ist nach wie vor eines meiner Lieblings-Cover. Als ich also hörte, dass Paradise Lost mit THE PLAGUE WITHIN zurückblicken auf ihre alten Tage, war das – um es zurückhaltend zu formulieren – ein riesiger Ansporn, den Auftrag zu übernehmen“, so Bielak über den zu vollziehenden Spagat zwischen der jüngeren Entwicklung von Paradise Lost und dem Rückgriff auf die frühen Band-Tage.

„Es war auch ein seltenes Vergnügen zu sehen, wie das zunächst ruhige und reflektierte Arcimboldo-artige Cover durch jeden von Nicks und Gregs Einwänden immer dunkler und sinisterer wurde, bis es letztlich das Artwork war, das ihr nun seht“, erklärt der Künstler.

„Ein Portrait hoffnungsloser Altersschwäche und Geisteskrankheit – das Thema von THE PLAGUE WITHIN -, in dem ein gequälter Sisyphos darum ringt, seine Last wieder die schlüpfrigen Mauern einer lange gefrorenen Illusion hochzuschieben“, fasst Bielak sein Werk zusammen.

Nicht nur der Cover-Künstler kommentiert die musikalische Ausrichtung, auch Paradise Lost-Sänger Nick Holmes äußert sich: „Wir wollten das neue Album dieses Mal anders angehen, in dem wir die GANZ frühen Tage der Band mit den letzten paar Jahren verbinden.

Wir haben ein sehr düsteres und gleichzeitig melodisches Album geschrieben. Nur haben dieses Mal definitiv viele Songs eine Death Metal-Kante. Das ist etwas, dass wir seit sehr, sehr langer bei Paradise Lost nicht mehr hatten“, so Holmes.

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