Ein großer Schock der vergangenen Woche waren die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (der anwaltlich von Christian Schertz vertreten wird, welcher auch als Rechtsbeistand für Rammstein-Sänger Till Lindemann tätig ist). Genauso widerlich ist eine Neuigkeit aus dem Lager von Parkway Drive. Wie die australischen Metalcore-Heroen mitteilen, hat sich ein früheres Crew-Mitglied der Gruppe schuldig bekannt, Sex mit einem minderjährigen Mädchen gehabt zu haben.
Klare Kante
„Wir haben kürzlich erfahren, dass jemand, mit dem wir in Verbindung gebracht werden, sich schuldig bekannt hat zu einem Sexualverbrechen an einer Minderjährigen, was 2002 stattgefunden hat“, heißt es im zugehörigen Statement. „Das ist entsetzlich, und wir verurteilen das. Wir sind am Boden zerstört und unterstützen das Opfer. Dies ist geschehen, bevor wir eine Band waren, jedoch tragen wir die moralische Verantwortung dafür, dass wir ihn seit 2003 über die Jahre immer wieder beschäftigt haben.
Zwar war er mit uns seit 2017 nicht auf Tournee, doch in jüngerer Zeit Teil unseres australischen Merchandise-Teams. Als wir davon erfahren haben, haben wir seinen Vertrag sofort gekündigt. Er hat mit uns in keiner Weise mehr etwas zu tun. Auf einer menschlichen Ebene bricht uns das das Herz. Da das Gerichtsverfahren läuft, haben wir die Kommentarfunktion ausgeschaltet.“
Wie man bei Reddit lesen kann, handelt sich bei dem Täter um einen gewissen Jed Gordon. Aufgrund seines Nachnamens kamen Spekulationen auf, dass es sich womöglich um den Bruder von Parkway Drive-Schlagzeuger Ben Gordon handeln könnte. Hierzu hat die Formation in ihrer Mitteilung keine Stellung bezogen. In dem Reddit-Post ist außerdem ein Beitrag von einer weiteren Userin zu lesen, die davon berichtet, selbst von Jed Gordon angebaggert worden zu sein, als sie gerade mal 18 Jahre alt war. In diesem Zuge ruft sie andere Frauen dazu auf, sich bei den Behörden zu melden, sollte ihnen etwas mit Gordon widerfahren sein, als sie noch minderjährig waren, denn in New South Wales würde so etwas nicht verjähren.
Ein anderer Nutzer kommentiert: „Dieser Mist überrascht mich einfach nicht mehr. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie ich beim Parkway Drive-Konzert in der Festival Hall in Melbourne und am Merchandise-Stand war. Er war auch da. Der Kerl hat sich wie ein absolutes Arschloch gegenüber mir benommen, war jedoch ein absoluter Schatz zu den Teenager-Mädchen. Jetzt ergibt das alles Sinn für mich.“
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