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Paul Stanley besucht Vierjährige nach OP im Krankenhaus

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Laut CBC hat Kiss-Gitarrist und –Sänger Paul Stanley die vierjährige Kanadierin Arabella Carter einen Tag nach einer Operation zur Wiederherstellung ihres Hörvermögens besucht. Arabella wurde gehörlos und ohne Ohrmuschel geboren.

Stanley kann sich aus eigener Erfahrung in die Situation des an Stufe-3-Mikrotie erkrankten Mädchens hineinversetzen. In seiner Biografie ‘Face The Music: A Life Exposed’ (2014) sprach der Kiss-Frontmann offen über seine eigenen Gehörprobleme.

Stanley kam demnach halbtaub und mit einem deformierten rechten Ohr zur Welt. Letzteres wurde schließlich bei einer wiederherstellenden Operation 1982 mithilfe eines Teils seiner Rippen rekonstruiert.

„Das war sehr schmerzhaft“, erinnert sich das Kiss-Mitglied in einem The Pulse Of Radio-Interview an seine lange vor der Öffentlichkeit geheim gehaltene Krankheit. „Du kannst mit manchen Geschichten erst umgehen, wenn du bereit dafür bist.

Meine Erfahrungen als Kind waren sehr belastend und destruktiv, so dass es für mich am einfachsten war damit umzugehen, in dem ich mein Ohr bedeckte – und zumindest nach außen hin die Sache ignorierte“, so Stanley.

Gegenüber CBC sprach der Kiss-Sänger und –Gitarrist ebenfalls über seinen seltenen Geburtsfehler. „Ich habe nun seit Jahren eine implantierte Hörhilfe. Es handelt sich dabei um ein Gerät, das normalerweise Kindern in einem jungen Alter oder Erwachsenen eingesetzt wird, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes ihr Gehör eingebüßt haben.

Es ist ein fortlaufender Prozess der Gewöhnung für mich, weil mein Gehirn nie gelernt hat, von rechts kommende Geräusche zu verarbeiten“, erläutert das Kiss-Mitglied. „Zu Anfang war es unfassbar anstrengend und sehr verwirrend.

Es war, als würdest du plötzlich ein Auge in deinem Hinterkopf entwickeln. Abgesehen davon muss ich aber sagen, dass sich das nach einiger Zeit gegeben und meine täglichen Aktivitäten erweitert hat“, zieht Stanley ein positives Fazit.

Seht hier einen WCAX TV-Bericht über die OP von Arabella Carter mit einem Interview mit Paul Stanley:


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