Toggle menu

Metal Hammer

Search

Peter Iwers (The Halo Effect) geht in die Politik

von
teilen
mailen
teilen

Während The Halo Effect kurz vor der Veröffentlichung ihrer EP WE ARE SHADOWS stehen, hat Bassist Peter Iwers eine Ankündigung zu machen. Der Musiker will sich fortan politisch engagieren und tritt der gemäßigten Partei Moderaterna bei. Die Partei ist eine der ältesten in Schweden und vertritt eher konservative Werte.

Engagement und Verantwortung

In den Sozialen Medien postete Peter Iwers seine Bekanntmachung mit einer Liste der Nominierten für Göteborg. Dazu schreibt er: „In den letzten Jahren habe ich in den Medien und auf Sozialen Plattformen oft Themen angesprochen – von Pandemie-Management über (meiner Meinung nach) veraltete Alkoholgesetze bis hin zur Aufhebung von Altersbeschränkungen bei Konzerten.“ In Schweden dürfen Kinder wegen des Lärmpegels erst ab 13 Jahren Konzerte Besuchen, und auch nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Amazon Music Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Amazon Music
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Anzeige: Jetzt kostenlos Amazon Music Unlimited testen.

Inzwischen habe Iwers erkannt, „dass es nicht ausreicht, nur Meinungen zu haben. Wer echte Veränderungen sehen will, muss selbst den Schritt wagen. Deshalb habe ich mich nun entschieden, von der Tribüne zurückzutreten und mich in der Kommunalpolitik der Moderaterna Partei zu engagieren.“ Für ihn gehe es jedenfalls darum, einen „Beitrag zu leisten, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Team daran zu arbeiten, Göteborg noch besser zu machen.“

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Abschließend bedankt er sich für die Nominierung des Parteiausschusses und fügt hinzu: „Mit großer Demut und Begeisterung freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit einem starken Team – und möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mich ermutigt, unterstützt und nominiert haben.“ Ob all das impliziert, dass er die Musik an den Nagel hängen will, wird nicht klar. Vielleicht gibt es dazu bald noch ein klärendes Statement. Immerhin haben The Halo Effect für das kommende Frühjahr eine Europatournee zusammen mit Heaven Shall Burn, The Black Dahlia Murder und Frozen Soul geplant. Bis dahin wäre es schön zu wissen, wer den Bass bedient.

„Heimat Over Europe 2026“-Tour

  • 27.02. Hamburg, Inselpark Arena
  • 28.02. Köln, Palladium
  • 06.03. Stuttgart, Porsche-Arena
  • 07.03. Wiesbaden, Schlachthof
  • 08.03. CH-Zürich, Halle 622
  • 13.03. Berlin, Columbiahalle
  • 14.03. Jena, SPK-Arena Jena
  • 19.03. A-Wien, Gasometer
  • 20.03. Dresden, Messe Dresden
  • 21.03. München, Zenith


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Duff McKagan: Der wohl vielseitigste Bassist ist 62

Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
Weiterlesen
Zur Startseite