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Phil Anselmo: „Zu viel Wut in dieser scheiß Welt“

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Phil Anselmo gab am letzten Septemberwochenende 2019 entspannt ein Interview, in welchem er unter anderem seine Zeit bei und mit Pantera reflektierte. Der ehemalige Pantera-Fronter spielte beim Louder Than Life Festival in Louisville, Kentucky, live mit den Illegals.

„Hey, mann. Es ist ein Trip“, so Phil Anselmo gegenüber Pop Culture Madness. „Um ganz ehrlich zu sein: Nicht einmal in meinen kühnsten Träumen hätte ich erwartet, jemals Teil von etwas so Großem zu sein. Es fühlt sich unglaublich an. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.“

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Somit müsse sein „Legendenstatus“ doch surreal für ihn sein. „Absolut. Es fühlt sich tatsächlich etwas bizarr an. Denn ich bin ganz entspannt. Wenn ich Leute treffe, gehe ich davon aus, dass deren Leben genauso kompliziert wie mein eigenes ist. Sie haben ihre eigenen verdammten Probleme. Ich kann nicht in deiner Haut leben, und du nicht in meiner.

Deswegen ist gegenseitiger Respekt das Wichtigste für mich. Wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege, gebe ich mir große Mühe, Hallo zu sagen oder freundlich zu anderen zu sein. Denn es gibt momentan sowieso schon viel zu viel Wut in dieser scheiß Welt.“

Zuletzt schürte Anselmo einmal mehr die Gerüchteküche, als er bezüglich einer Pantera-Reformierung mit Rex Brown und Zakk Wylde seine Bereitschaft zeigte. Aufgeflammt war das Ganze dadurch, dass er mit seiner Band Philip H. Anselmo & The Illegals vor nicht allzu langer Zeit live diverse Pantera-Klassiker-Songs ins Programm aufgenommen hat.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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