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Phil Bozeman (Whitechapel): Metal ist wie eine Modenschau

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In einem Interview mit Metal Wani spricht Frontmann Phil Bozeman von Whitechapel über das neue Album MARK OF THE BLADE und beschreibt dabei vor allem den Song ‘Etilist Ones’, der von Leuten handelt, die es vorziehen, Bands im Metal-Genre zu kritisieren, die ihrer Meinung nach keinen „wahren“ Metal spielen: „Der Hauptgrund für den Song liegt darin, dass wir eine Metal-Band sind. Und Metal ist eines der meist kritisierten Genres. Die Leute sind so beurteilend, es ist eines der meist verurteilten Genres in dem man sein kann. Weil du nicht diese eine Art von Metal spielst, spielst du keinen echten Metal, es gibt so viele Subgenres im Metal, dass es fast wie ein Modewettbewerb ist. Eine Modenschau, weißt du? Es geht darum, wer die brutalsten, heaviesten Klänge hat. Oder wessen Songs am heftigsten  klingen. Es ist sehr… weißt du, Leute nennen uns Deathcore und es ist, was es ist. Aber wenn eine Band jetzt Screaming-Elemente oder einen Breakdown oder so etwas hat, werden sie als Deathcore bezeichnet. Das war noch nie Deathcore.“

Bozeman beschließt, dass es im Endeffekt nicht darauf ankommt, wie es bezeichnet wird. Laut ihm ist es frustrierend zu sehen, wie sich die Leute deswegen streiten. „Es ist mir egal, um welche Band es geht. Wenn sie einen Song schreiben, der mir gefällt, dann werde ich diesen Song genießen. Es ist mir egal, wer ihn geschrieben hat. Die Leute sagen schnell mal ‚Oh, der Song ist cool, wer ist das?’ und dann heißt es ‚Whitechapel’ und sie sagen ‚Oh, die sind scheiße. Das hör ich mich nicht an.’ Das macht einfach keinen Sinn für mich. Du solltest Musik hören, weil sie so und so klingt und nicht, weil du sie mit jemandem verbindest. Wenn dir der Song gefällt, hör ihn dir an. Darum geht es hauptsächlich in dem Lied.“

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