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Poison: Bret Michaels bestreitet maßlose Geldforderungen

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Poison-Schlagzeuger Rikki Rockett hatte Bret Michaels bekanntlich vorgeworfen, die für dieses Jahr angedachte Jubiläumstournee zum Debütalbum LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN mit seinen überzogenen finanziellen Forderungen torpediert zu haben. Hierauf reagierte der Sänger zwar bereits mit versöhnlichen Tönen, in einem neuen Interview geht der 62-Jährige jedoch nun konkret auf die Vorwürfe ein.

Genau hinschauen

So gibt es anscheinend bereits Pläne, dass die entsprechende Konzertreise einfach 2027 stattfindet: „Wir werden die Tour hoffentlich einfach ‚40 plus 1’ nennen.“ Darauf angesprochen, dass er laut Rockett dabei sechs mal so viel Kohle wie die restlichen drei Poison-Mitglieder verdienen will, erwiderte Michaels: „Das werde ich ehrlich beantworten: Es ist niemals passiert. Zu diesem Teil der Verhandlungen sind wir nie gekommen. Was geschehen ist, ist Folgendes: Sie haben mich zuerst gefragt, die Zahlen, die ich solo einnehme, um einen Durchschnitt zusammenzustellen. Und das haben wir als Erstes eingereicht. Wir haben noch gefragt, wie die Bühne aussehen wird, und wo die Tour starten wird.“

Weiter weist Bret darauf hin, dass Poison die Jubiläumstournee bereits vergangenen Sommer auf 2027 verschoben haben. Und: „Die anderen Band-Mitglieder haben es nicht einmal kommentiert. Die dachten sich einfach: ‚Das haben wir noch auf 2027 verschoben…‘ Wir sind alle Freunde. Und wenn man etwas besprechen will, haben wir dafür doch seit 45 Jahren unsere Telefonnummern. Ruf mich einfach an. Nichts für ungut. Ich liebe Rikki, ich liebe Bobby [Dall, Bassist — Anm.d.A.], ich liebe C.C. [DeVille, Gitarrist]. Verhandle nicht, wenn du auf Sendung bist. Ruf mich einfach an, und wir klären, was zu klären ist. Das haben wir 40 Jahre lang so geklärt. Lass uns klären, was wir klären müssen.“

Der Interviewer merkte daraufhin an, dass niemand auch nur mit der Wimper zucken würde, wenn Michaels um mehr Geld bitten würde. „Nochmals: Das kam nie auf den Tisch“, stellt der Poison-Frontmann klar. „Was auf den Tisch kam, ist, was wir solo verdienen. Also haut man es eben raus. Und das ist auch nicht deren Fehler. Wir haben die Verhandlungen zu allem nie abgeschlossen. Wo fängt die Tour an? Wer eröffnet für uns? Wie sehen die Lightshow, der Sound, die Bühne aus? Es ist schwer zu erklären, was man alles in eine tolle Show stecken muss. […]

Wenn ich mit Poison rausgehe, sind wir vier Gründungsmitglieder. Zu Recht. Also will ich sicherstellen, dass die Fans die Wahrheit hören. Es sollte eine Diskussion mit vier Beteiligten sein. So war Poison gedacht. Ich liebe Rikki, er ist mein Bruder. Wir haben zusammen viel durchgemacht. Ich liebe Rikki — und ich weiß es zu schätzen, dass sich C.C. und Bobby raushalten. Sie haben keine Kommentare abgegeben. Ich glaube deswegen, weil sie schon letzten Sommer wussten, dass sich die Tour auf 2027 verschiebt.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Poison: Bret Michaels reagiert auf Rikki Rocketts Vorwürfe

Vergangene Woche hatte sich Poison-Schlagzeuger Rikki Rockett über seinen Band-Kollegen Bret Michaels beschwert. So sei die Jubiläumstournee zum 1986 erschienenen Album LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN wegen des Sängers dreister finanzieller Forderungen ins Wasser gefallen. Hierauf hat sich nun Bret zu Wort gemeldet. Zu den Vorwürfen nimmt er dabei zwar nicht Stellung, signalisiert jedoch Bereitschaft für zukünftige Konzertreisen. Versöhnliche Töne Zunächst plauderte Michaels kurz über die bestätigten Liveacts beim diesjährigen Super Bowl: "Gratulation an Green Day und Bad Bunny für das Super Bowl-Konzert. Ich kann es nicht erwarten, es mir anzuschauen. […] Meinem Freund Rikki Rockett sage ich: Hab…
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