Vor wenigen Wochen erklärte Rikki Rockett in einem Interview mit der New York Post, dass die Tour zum 40. Jubiläum des Poison-Albums LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN wegen Bret Michaels nicht zustande kommt. Rocketts Aussagen zufolge habe der Sänger derart viel Geld gefordert, dass die Feierlichkeiten abgeblasen wurde. Michaels wehrte sich kurz darauf entschieden gegen die Anschuldigungen. Zum einen seien die Verhandlungen nie so weit gekommen, zum anderen habe die Band bereits vergangenen Sommer beschlossen, die Tournee auf 2027 zu verschieben.
Ebenfalls zeigte sich sehr Sänger wenig erfreut darüber, dass die Diskussion öffentlich ausgetragen wird. „Wir sind alle Freunde. Und wenn man etwas besprechen will, haben wir dafür doch seit 45 Jahren unsere Telefonnummern“, meinte der 62-Jährige vor wenigen Tagen, und appellierte an Rockett: „Ruf mich einfach an, und wir klären, was zu klären ist. Das haben wir 40 Jahre lang so gemacht.“
Schlagzeilen um der Schlagzeilen willen
Diesem Ruf scheint der Schlagzeuger gefolgt zu sein. Von Eddie Trunk auf das Thema angesprochen, erklärte Rickki Rockett jüngst: „Bret und ich haben heute Morgen geschrieben. Und übrigens, nichts davon stammt allein von mir. Ich habe das Interview nur zufällig gegeben, weil ich in die Metal Hall Of Fame aufgenommen wurde. Ich habe also unter anderem der New York Post ein Interview gegeben, aber die haben mich auch nach der Tour gefragt. Und der Grund, warum ich das gesagt habe, ist folgender: Alle Informationen, die ich hatte, waren aus meiner Sicht die Wahrheit.“
Schließlich offenbart Rockett: „Bret hat recht. Wir haben uns nie wirklich an einen Verhandlungstisch gesetzt. So weit kam es gar nicht. Es wurde gleich zu Beginn verworfen. Aber ich wollte einfach eine plausible Erklärung liefern, damit jeder versteht, dass es nicht an Bobby, C.C. oder mir lag.“ In Bezug auf seine vorherige Behauptung, Bret Michales habe sechs Dollar für jeden Dollar verlangt, den seine Poison-Kollegen mit den Konzerten verdienen würden, erklärt Rikki hinzu: „Mir wurde gesagt, was Bret wollte. Wenn man es ausrechnet, kommt man auf dieses Ergebnis.“
Abschließend geht der Drummer auf die vorläufigen Pläne der Band ein. „Das ist eines der wichtigsten Dinge, über die Bret und ich gesprochen haben. Wir wollen feiern.“ Zwar ist 2026 diesbezüglich aus dem Rennen, „aber es wird passieren“, und darauf freue er sich. Bret Michaels merkte kürzlich dazu an: „Wir werden die Tour hoffentlich einfach ,40 plus 1‘ nennen.“
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