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Prophecy Fest 2016: So war der Samstag

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Auf der hiesigen Festivallandkarte gibt es einige wenige Veranstaltungen, die mehr Wert auf Klasse statt Masse setzen und zudem mit einer ganz besonderen Atmosphäre aufwarten. Das in diesem Jahr zum zweiten Mal in der Balver Höhle im sauerländischen Hönnetal stattfindende Prophecy Fest ist eine dieser exquisiten Veranstaltungen. Mit Europas größter, kulturell nutzbarer Höhle haben Prophecy Productions den passenden Veranstaltungsort für die außergewöhnlichen Darbietungen ausgewählter Künstler aus dem Label-eigenen Portfolio gefunden. Darbietungen, die den Besuchern sehr lange im Gedächtnis bleiben werden.

>>>So war der Freitag beim Prophecy Fest 2016<<<

Prophecy Fest 2016: Fotos aus der kulturellen Metal-Höhle

Samstag 30.7.

Für den ersten Programmpunkt des zweiten Veranstaltungstages begeben wir uns wieder in die Hönnetalhalle. Helrunar-Kopf Marcel Dreckmann lädt an diesem Samstagvormittag zu einer ganz besonderen Vorstellung. Mit seinem Projekt Wöljager befasst sich der Künstler mit der Vergangenheit seiner Heimat, dem Münsterland und erhält damit einen vom Aussterben bedrohten Dialekt, das Münsterländer Platt, für die Nachwelt fest. Das Debütalbum VAN‘T LIЁWEN UN STIÄWEN ist als Theaterstück konzipiert und selbiges trägt der Künstler gemeinsam mit einem Ensemble in der sehr gut gefüllten Halle vor. Von düsterem Akustik-Folk begleitet wird die Sage eines Spökenkiekers, einem sogenannten Hellseher, der nur Unheil voraussagen kann, unter den angespannten, gefesselten Blicken des Publikums vorgetragen. Das ergreifende Schauspiel wird mit einem langanhaltenden Applaus der Gäste gewürdigt.

Ein weiteres Live-Debüt in Europa dürfen die Besucher danach in der Höhle bestaunen. Die kanadischen Völur, deren ursprünglich in Eigenregie vertriebene Kassette DISIR vor einigen Wochen bei Prophecy als CD- und LP-Neuauflage erschien, widmen sich alten heidnischen Geschichten. Vorgetragen werden diese heute in Kuttengewandung und mit einer in rötlichen Tönen gehaltenen Lichtshow. Kann man anfangs noch etwas das Lampenfieber des Trios erahnen, so spielen Völur sich und die interessierten Besucher vor der Bühne förmlich in eine Trance. Meditative und hypnotische Klänge werden von teils heidnisch-schamanistischem Gesang zu einem fesselnden Erlebnis, das hin und wieder in intensiven Instrumentalpassagen gipfelt. Die eigenständige, besondere Musik der Kanadier findet nicht zuletzt deshalb Anklang am frühen Nachmittag.


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