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Psychopunch DEATH BY MISADVENTURE Rezension

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Während die einen Schweden in diesem Jahr die Dreckschleuder einen Gang runter schalten (Hardcore Superstar), drehen die anderen Herren mal so richtig auf. Trotz, oder gerade wegen der beachtlichen Existenzdauer von elf Jahre und zwei Wechseln im Line-up, strecken Psychopunch den musikalischen Mittelfinger ganz weit in die Luft.

Wo ist der Unterschied zwischen Gut und Schlecht bei einer– böse Zungen nennen es „ausgelutschten“ – Stilrichtung wie punkigem Hardrock? Ganz einfach: Sie steckt im Engagement der Band, in dem hörbaren Spaß an der Sache und dem Feuer unterm Hintern. Und natürlich in der großen Portion „Leckt mich am Arsch“-Attitüde, die in jeder Note mitzuschwingen hat. Schön, dass sich das bei Psychopunch in ausreichender Menge finden lässt.

Kurze, sehr prägnante Lieder mit griffigen Strukturen und Potential zu Live-Klassikern reihen sich auf DEATH BY MISADVENTURE aneinander und lassen dem Hörer keine Zeit zum Verschnaufen. Kein sinnloses Geklimper oder gar melancholisches Rumgejammer stört die Atmosphäre. Die neuen Psychopunch-Songs repräsentieren das „Hard“ im Hard Rock perfekt und sind prima Live-Musik, die allerdings auch auf CD Spaß macht.

Es lohnt sich dabei nicht, einzelne Lieder besonders hervorzuheben, denn die gesamte Scheibe mischt sich zu einem homogenen, mal schnelleren, mal langsameren Gemisch aus Ohrwürmern und Mitgröhl- Kandidaten. Leider hat DEATH BY MISADVENTURE trotz Allem ein Potential dafür, langweilig zu werden. Definitiv kein Album für die Dauerrotation, dafür aber ein Pflichtkauf für die nächste Party.

Saskia Annen

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Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
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