Rammstein: Schwarzarbeit-Kontrolle in Dresden

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Wie der MDR berichtet, haben verschiedene Behörden bei drei von vier Liveshows von Rammstein Dresden Kontrollen durchgeführt. Hierbei ging es um Schwarzarbeit. So haben der Zoll, die Landespolizei, das Ordnungsamt und die Ausländerbehörde der Stadt Dresden über 1.300 Beschäftigte von mehr als 70 Sicherheits- und Gastronomiefirmen überprüft. In circa 400 Fällen fänden nun nachfolgende Untersuchungen statt. Unter anderem checkten die Beamten, ob die eingesetzten Arbeitskräfte zur Sozialversicherung angemeldet waren.

Anderer Eindruck

„Dass unsere Prüfungen bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung so reibungslos und effektiv umgesetzt werden konnten, ist vor allem der langfristigen Vorbereitung und der guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geschuldet“, gab eine Sprecherin des Hauptzollamts zu Protokoll. Des Weiteren begrüßte Eva Wagner, die Pressesprecherin des koordinierenden Security-Unternehmens Ihre Wache, die Kontrollen: „Das Ganze ist in unserem Sinne und wichtig für uns als Sicherheits-Branche, einen anderen Eindruck vermitteln zu können.“

Die Kontrollen seien weder überraschend noch ungewöhnlich gewesen. Solche Fahndungen seien die einzige Möglichkeit, um illegaler Beschäftigung vorzubeugen und schwarze Schafe in der Branche herauszufiltern. Bei Events dieser Größenordnung kämen die beteiligten Betriebe aus der Security- und Gastronomiebranche aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Tschechien. Bei so vielen Unternehmen könne man trotz Vorprüfungen nicht für alle die Hand ins Feuer legen. Rammstein standen letzte Woche vier Mal in Dresden auf der Bühne. Zu den Konzerten in der Flutrinne kamen etwa 200.000 Besucher.

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