Toggle menu

Metal Hammer

Search

Rammstein: Till Lindemann geht weiter gegen Medien vor

von
teilen
mailen
teilen

Rammstein-Sänger Till Lindemann gilt als von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen befreit. Trotzdem geht der Musiker weiterhin mit aller Härte gegen Berichterstattung von Medien vor, die ihm vergangenes Jahr das Image eines Vergewaltigers andichten wollten. Nun werfen seine Anwälte dem Nachrichtenmagazin Spiegel vor, eidesstattliche Erklärungen vertuscht zu haben.

Rammstein: Der Kampf geht weiter

Empfehlungen der Redaktion
Rammstein gehen angeblich 2025/26 nicht auf Tour
Im Juni 2023 berichtete der Spiegel über mehrere Frauen, die schwere Vorwürfe gegenüber Till Lindemann erhoben. Diese behaupteten, er habe sie mit K.O.-Tropfen, Drogen oder Alkohol betäubt, um Sex zu erzwingen. Der Sänger bestritt das und ging juristisch gegen das Magazin sowie die Süddeutsche Zeitung und den Norddeutschen Rundfunk vor, die Ähnliches berichteten. Die Folge: Laut einer Verfügung des Landgerichts Hamburg vom Juli 2023 darf der Spiegel nicht länger mit seiner Berichterstattung den Eindruck erwecken, dass die gegen Till Lindemann erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen.

🛒  ZUNGE auf Amazon.de bestellen!

Nun zeigt Lindemann den Spiegel an. Er wirft dem Magazin Urkundenfälschung und versuchten Prozessbetrug vor, wie die Anwaltskanzlei Schertz Bergmann am Donnerstag mitteilte. Es geht dabei um Dokumente, die das Magazin in der juristischen Auseinandersetzung gegen den Sänger eingereicht hatte. Offenbar habe man die eidesstattlichen Erklärungen der Frauen „Zoe“ und „Sophie W.“ vertauscht, so heißt es. „Soweit nun feststeht, dass zwei eidesstattliche Versicherungen tatsächlich nicht so abgegeben wurden, wie eingereicht, ist dies ein Vorgang, der von den Strafverfolgungsbehörden aufgeklärt werden muss“, erklärte die Kanzlei daraufhin.

Im August 2023 wurden die Ermittlungen gegen Till Lindemann wegen des „Verdachts der Begehung von Sexualdelikten wie auch Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz“ restlos eingestellt.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Yungblud & Till Lindemann: Shitstorm nach gemeinsamem Foto

Yungblud schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolgs. Die Fans feiern aber nicht nur seine eigene Musik ab. Zuletzt hat der junge Brite durch seine Auftritte beim finalen Konzert von Black Sabbath und Ozzy Osbourne sowie den nachfolgenden MTV Video Music Awards noch mehr Rückenwind bekommen. Jüngst hat Dominic Richard Harrison, wie der Pop-Star mit bürgerlichem Namen heißt, zudem zusammen mit Aerosmith Songs aufgenommen. Geteilte Lager Kürzlich war Yungblud in Australien auf Tour — und hat sich dabei zu einem gemeinsamen Foto mit einem zumindest hierzulande durchaus heiklen Künstler hinreißen lassen. Und zwar war Rammstein-Frontmann Till Lindemann in den letzten…
Weiterlesen
Zur Startseite