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Reportage: AC/DC auf ihrer BLACK ICE Tour 2009

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Eigentlich sollte auf dem ICE von München nach Leipzig heute ein fettes „Black“ vor dem regulären Schriftzug stehen. Der Zug dürfte heute mit Fug und Recht den stolzen Beinamen „Rock’n’Roll Train“ tragen, da er uns direkt zum Auftakt-Gig der deutschen AC/DC Tour chauffiert. Endstation: Messe Leipzig. Bereits am frühen Nachmittag bilden sich Menschentrauben vor den Eingängen, dabei werden sich die Pforten erst gegen 18 Uhr öffnen. Doch jeder will ganz vorne mit dabei sein.

Hinter der Bühne herrscht derweil noch geschäftiges Treiben. Riesige Verstärker Wände werden auf Bühnenreise geschickt, außerdem stehen Lichtproben und Soundchecks auf der Tagesordnung. Ein überdimensionaler schwarzer Vorhang trennt das frei zugängliche Backstage-Areal für die Crew und die Vorgruppe vom privaten AC/DC-Hoheitsbereich. Aber das sind eben die Gesetze einer solchen Legenden-Tour.

Zur Tagesschau-Zeit ist Showtime für The Answer. Die Iren beehren Leipzig heute zum allerersten Mal, wie Sänger Cormac Neeson in einer Ansage betont. Dafür fallen die Reaktionen des AC/DC-Publikums durchaus respektvoll aus es gibt kein Pfeifkonzert oder Buh-Rufe. Die Band rockt.

In der 20-minütigen Umbaupause bejubeln die Leipziger jeden einzelnen Ton des Gitarren Soundchecks, der von der Bühne dringt, in ungeduldiger Vorfreude auf den kommenden Auftritt. Inzwischen ist es ist 20:55 Uhr, als das Licht endlich wieder ausgeht. Das Publikum pfeift, johlt und juchzt was die Lunge hergibt.

Dann steigen AC/DC mit ‘Rock’n’Roll Train’ vom aktuellen Album BLACK ICE riffend ins Geschehen ein. Leipzig tickt aus. Die Gitarren der Gebrüder Young, allen voran Angus Axt, röhren ohrenbetäubend laut, aber glücklicherweise ziemlich klar. Auch Brian Johnson scheint sich von seinen krankheitsbedingten Stimmproblemen, die vor zwei Tagen zur Absage der Show in Antwerpen geführt haben, bestens erholt zu haben. Zumindest krächzt der Rocker wieder inbrünstig wie eh und je.

Am Tag nach der Leipzig Show gönnt sich der AC/DC-Tross 24 Stunden Pause. Erst am 7. März wird wieder gerockt, und zwar im Ruhrgebiet. Die Tourbus-Fahrer steuern ihre Gefährte in ein unpersönliches Industriegebiet in Düsseldorf-Ratingen. Hier wartet der neu gebaute ISS Dome, ein multifunktionaler Klotz…

Wie AC/DC im ISS Dome rocken, was vorher in Leipzig noch alles passierte, was das Publikum zu den Konzerten zu sagen hatte und noch vieles mehr erfahrt ihr in unserem großen AC/DC-Sonderheft, das am 27. April am Kiosk liegen wird. Darin natürlich auch jede Menge Bilder zur Tour!

Weitere Auszüge aus dem AC/DC-Sonderheft:
+ Hinter den Kulissen von AC/DC – Fotografen, kreative Leiter, Manager
+ For Those About To Rock – unsere große AC/DC History
+ METAL HAMMER präsentiert: großes AC/DC-Sonderheft


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Live Nation will Bands weniger für Konzerte zahlen

Musiker und Bands bricht derzeit aufgrund der Corona-bedingten Konzertverbote eine riesige Einnahmequelle weg. Doch damit nicht genug: Wie in einem Memo des Live Nation zu lesen ist, das rollingstone.com offenbar erlangt hat, plant der weltweit größte Tournee-Veranstalter, künftig seinen Künstlern weniger für ihre Auftritte zu zahlen. Klar, auch Firmen wie Live Nation (das Shows von unter anderem System Of A Down, Metallica und Alter Bridge ausrichtet) müssen irgendwie auf die aktuelle Unsicherheit reagieren. Das Unternehmen will die Bürde dafür nun scheinbar den Bands auflasten. In besagtem Memo teilt die Firma den kooperierenden Künstleragenturen seine Pläne für 2021 mit. Demzufolge will…
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