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Flotsam And Jetsam BLOOD IN THE WATER

Thrash Metal , AFM/Soulfood (12 Songs / VÖ: 4.6.)

6/ 7
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Mit dem letzten Album THE END OF CHAOS (2019) konnten die Thrash-Veteranen hierzulande nicht nur einen Achtungserfolg landen (Platz 19 in den deutschen Album-Charts), sondern sich auch klanglich einen überraschend frischen Anstrich verpassen. Dafür opferten sie zwar einen Teil ihrer klassischen Sound-DNS (Stichwort „Blubberbass“), welche die Band fast durchweg seit den Anfangstagen in den Achtziger Jahren begleitete, eroberten aber parallel neue Fans. Diesen Weg geht BLOOD IN THE WATER auch dank Jacob Hansen (unter anderem Volbeat, Powerwolf), der wie beim Vorgänger für Mix und Mastering verantwortlich ist, mit aller Konsequenz weiter. So modern klangen Flotsam And Jetsam in ihrer nunmehr 35-jährigen Karriere noch nie – und das steht dem Quintett aus Phoenix, Arizona, bestens zu Gesicht, zumal sie neben den klassischen Abrissbirnen auch viele Ecken und Nischen ausleuchten, die fast schon melodische Power Metal-Sphären streifen.

🛒  Flotsam And Jetsam BLOOD IN THE WATER

Hier kann Gründungsmitglied und Frontmann Eric „A.K.“ Knutson dokumentieren, dass er zu den Genre-Besten gehört. Es kann gut sein, dass einige alteingesessene Fans angesichts der andersartigen Präsentation klagen, aber in diesem Rahmen kommen die Vorzüge und die Vielfalt dieser Band voll zum Tragen. Normalerweise kann man Aussagen wie „keine Füller, nur Knüller“ im Vorfeld einer Veröffent­lichung getrost in die Tonne klopfen, doch auf BLOOD IN THE WATER trifft es hundertprozentig zu. Die beste Flotsam And Jetsam-Scheibe seit Dekaden.

Schon mit ihren letzten beiden Werken zeigten uns Flotsam And Jetsam, dass trotz aller Höhen und Tiefen noch mit ihnen zu rechnen ist. BLOOD IN THE WATER setzt der aktuellen Stärkephase die Krone auf und begeistert mit seiner Wucht und Schlagkraft, durchdringenden Aggressivität sowie gut komponierten Riff-Läufen und Melodien. Im bislang doch recht verhaltenen Thrash-Jahr ein echtes Highlight! Katrin Riedl (5 Punkte)

Bekanntlich bin ich nicht unbedingt der allergrößte Thrash Metal-Fan zwischen Flensburg und Garmisch, aber wer so viele coole Refrains und hymnenartige Gesänge in sein rüdes Treiben einstreut wie Flotsam And Jetsam auf BLOOD IN THE WATER, hat meine vollste Sympathie. Vom Genuss der knalligen Produktion ganz zu schweigen. Matthias Mineur (5 Punkte)

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