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Dying Fetus WRONG ONE TO FUCK WITH

Death Metal, Relapse/RTD (10 Songs / VÖ: 23.06.)

6/ 7
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WRONG ONE TO FUCK WITH? Den Titel des Jahres haben Dying Fetus schon mal sicher. Die Auszeichnung „(Brutal-)Death Metal-Album 2017“ höchstwahrscheinlich auch. Denn obwohl REIGN SUPREME bereits fünf Jahre auf dem Buckel hat, knüpft das Trio nahtlos an sein 2012er-Magnum Opus an.

Präzise gesagt: an Überbrecher wie ‘From Womb To Waste’ und ‘In The Trenches’, die noch heute jede Extremistenhose in ein Tipi-Zelt verwandeln. WRONG ONE TO FUCK WITH entfaltet größtenteils eine identische Viagrawirkung, kennen Dying Fetus ihre eigenen Stärken nach sieben Langeisen doch aus dem Effeff. Die deftige Mahlzeit aus Gniedelhack und Groove-Stampf (der weiterhin jeden Metalcore-Breakdown zu einem Mäusefurz degradiert) pumpt das Blut flutartig in Glied und -maßen.

Dort löst das Lebenselixier archaische Reflexe aus: Zu aus Blastbeats, Thrash-Antrieb, fetten Slams und die Nerven (nie über-)strapazierendem Skalensausen perfekt ausbalancierten Splittergranaten wie ‘Fixated On Devastation’, ‘Seething With Disdain’, ‘Weaken The Structure’ (i-Tüpfelchen: Flanger-Einsätze), ‘Fallacy’ oder dem Titelstück möchte man einfach nur die Denkmurmel kreisen, aus voller Kehle mitrülpsen, die Pommesgabel gen Himmel recken und dem Metal-Gott in Krabbentanzposition für die totale Arschversohlung danken.

Brutal, technisch komplex und trotzdem eingängig as fuck – Dying Fetus sind in ihrem Revier wahrlich eine Klasse für sich. Also: Don’t fuck with the kings of brutality!

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