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Whitesnake Forevermore

Hard Rock, Frontiers/Soulfood (13 Songs / 63:30 Min.) 25.3.2011

5.0/ 7
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Foto: Frontiers/Soulfood

Coverdales Comeback-Album GOOD TO BE BAD war vor drei Jahren eine recht positive Überraschung. Da war für alle etwas dabei: ein bisschen Blues-Vergangenheit, ein bisschen Achtziger-Whitesnake-Wiedererkennungswert und zudem klanglich neuer Biss. Aber Hand aufs Herz: Wie oft hat man die Scheibe nach der Veröffentlichung wieder rausgekramt?

Auf FOREVERMORE macht die aktuellste Besetzung (Neuzugänge Michael Devin am Bass und Brian Tichy an den Drums) dann auch (fast) genau da weiter, wo sie im Kern aufgehört hat. Doug Aldrich und Reb Beach bilden abermals das technisiert starke, manchmal aber auch emotional zu starre und zu deftig dröhnende Gitarren-Rückgrat für Coverdales Stimme, die zwar nicht mehr ganz so lasziv röhrt wie früher, aber dennoch nicht an Charakter eingebüßt hat. Und auch wenn das Songwiting (ab der zweiten Albumhälfte) in seiner stilistischen Bandbreite etwas breiter gefächert ist, fehlt es an dem Überhit-Potenzial, das Whitesnakes beste Werke ausgezeichnet hat. Was nicht heißen soll, dass das lockere ‘I Need You (Shine A Light)’, der flockige Country Folk-Charme von ‘One Of These Days’ oder der vor klassischem Whitesnake-Wiedererkennungswert nur so strotzende Rocker ‘Dogs In The Streets’ keine guten Ansätze liefern.

Allerdings leidet der durchgehende Hörspaß unnötig unter Vorhersehbarkeit und der fürchterlich angestrengt drückenden, überkomprimierten Produktion von Coverdale, Aldrich und Michael McIntyre.


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