Kritik zu Whitesnake The Purple Album

Whitesnake The Purple Album

Frontiers/Soulfood 13 Songs/ VÖ: erschienen

6.0/ 7
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Obwohl Oberschlange David Coverdale THE PURPLE ALBUM als besonderen Coup und neuerliche Überraschung für seine Fans bezeichnet, drängt sich der Verdacht auf, dass diese Scheibe aus der Not heraus geboren wurde. Denn Coverdales Haupt-Songwriter Doug Aldrich hat Whitesnake im Mai 2014 verlassen, und somit fehlte dem Meister ein geeigneter Partner, um ein Werk mit neuen Songs in einem angemessenen Zeitabstand zu FOREVERMORE (2011) zu realisieren.

Möglicherweise gibt es deshalb eine Aufarbeitung der Frühphase seiner eigenen Karriere mit – kann man das so sagen? – Cover­songs, die überwiegend von seinem bislang zweitplatzierten Axeman Reb Beach eingespielt wurden. Erfreulich, dass Coverdale nicht einfach halbgar aufwärmt, sondern den Songs neue Arrangements und Klangkorsetts verabreicht.

Klar, an ‘Burn’ oder ‘Stormbringer’ verändert man am besten nur wenig, denn stärker als im Original kann man diese Songs kaum machen. Aber eher unbekannte Perlen wie ‘Lay Down Stay Down’, ‘Might Just Take Your Life’ oder ‘You Fool No One’ erfreuen sich einiger erstaunlicher Neuerungen, die Coverdale vom Verdacht des reinen Cover-Musikers befreien. Macht Spaß, die Scheibe, ohne Wenn und Aber.

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