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Splatoon

Action, Nintendo

6/ 7
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Wenn schon die musikalischen Pfade im Metal meist düster und schwarz sind, darf man sich wenigstens beim Spielen ein wenig Farbe gönnen: ‘Splatoon’ kann dabei mehr als nur behilflich sein, denn in diesem rasanten Shooter von Nintendo schießt man mit Farbkanonen aufeinander und muss die Karten in kräftige Farben tauchen.

Spaß für Jung und Alt

Was im ersten Moment kindisch klingt, stellt sich als Heidenspaß für Jung und Alt heraus. Doch bevor es gegen andere Spieler weltweit geht, bietet Inkopolis auch etwas für Einzelspieler. Zuerst kann man sich seinen Inkling ein wenig gestalten – Geschlechterauswahl, Augenfarbe und andere kleine Schönheitsanpassungen. Der Editor hält sich jedoch in Grenzen, denn im Lauf des Spiels können weitere Kleidungsstücke wie Caps, Sneaker und Shirts sowie Waffen freigespielt werden. Diese haben unterschiedliche Effekte auf den eigenen Inkling, sodass man diesen nicht nur äußerlich individualisieren kann. Nach dem Editor folgt ein kurzes Tutorial, das die Steuerungen und Fähigkeiten des Inkling erklärt. Nach dem Tutorial sollte man schnellstens die Steuerung umstellen, denn das Wii U-Pad ist mit der voreingestellten Sensorsteuerung ziemlich ungenau.

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Handlung

Kaum in Inkopolis angekommen, wird das Wahrzeichen der Stadt, der Elektrowels, entführt. Ganz klar, dass wir uns zusammen mit Kapitän Kuttelfisch darum kümmern und den Oktarianern in verschiedenen Leveln die Tentakel bunt machen. Die Level sind in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die teilweise eine gewisse Taktik benötigen, um die Oktarianer aus ihren Verstecken zu locken. So muss man geschickt in der Tinte abtauchen, Farbbomben werfen und einiges mehr. Der Taktikaspekt in den Online-Gefechten gegen andere menschliche Mitstreiter geht zurzeit etwas verloren, da es noch keinen Voicechat gibt. Dieser soll aber bald nachgeliefert werden. Die Matches sind zwar noch etwas chaotisch, aber aufgrund ihrer Kürze und der anpassbaren Inklinge sehr unterhaltsam. Egal, ob mit überdimensionalen Farbrollern, Farbpistolen oder Farbscharfschützengewehren – für jede Vorliebe und Spielweise gibt es die entsprechende Ausrüstung. Hinzu kommen die bereits erwähnten Anpassungen in Form von Kleidungsstücken, die Effekte auf die Hauptwaffe, den Charakter oder die Tintenfischform haben können. Somit bewegt man sich schneller, verbraucht weniger Farbe pro Schuss oder hält mehr aus. Die Levels sind dank der Inklingfähigkeit, sich in einen Tintenfisch verwandeln zu können, und in dieser Form durch die Farbteppiche an Wänden hoch, unter Zäunen durch oder anderen Hindernissen entlang zu tauchen, abwechslungsreich horizontal sowie vertikal aufgebaut.

https://www.youtube.com/watch?v=57oggQv0GaI

Fazit

Sobald man sich daran gewöhnt hat, wird das Einfärben, Tauchen und Springen zum reinsten Vergnügen. Bisher ist der Umfang, trotz amiibo-Anbindung und der Möglichkeit, lokal mit einem Freund zu spielen, immer noch ein wenig spärlich. Weitere kostenlose Inhalte wie Level, Spielmodi oder Extras sollen noch nachgereicht werden. Wer sich von der bunten Aufmachung nicht abschrecken lässt, bekommt einen spaßigen, frischen Shooter.

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