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Aeon Gods REBORN TO LIGHT

Power Metal, Scarlet (10 Songs / VÖ: 20.2.)

4/ 7
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Unter Gottstatus machen es Aeon Gods nicht. Das Power Metal-Quintett widmete sich auf dem Debüt KING OF GODS (2024) dem Zerwürfnis zwischen sumerischen und babylonischen Gottheiten, und auf dem Nachfolger erzählen die Norddeutschen eine mythologische Geschichte, die stark auf der altägyptischen Kosmologie basiert. Im Zentrum stehen der Sonnengott Re und der ­ewige Kreislauf von Schöpfung, Tod, Erneuerung und Machtverlust. Das liest sich nicht nur episch, das klingt auch so. Aeon Gods untermalen ihre Geschichten mit einer brutalen Portion Pathos. Dieser Balance-Akt gelingt in den überwiegenden Fällen (‘Birth Of Light’, ‘Feather Or Heart’, ‘Rebellion (Re’s Dying Reign Pt. 1)’: Der Gitarren-Sound ist richtig schön fett und modern, und der Gesang von Alex „Sol’Ra-tu“ Hunzinger ebenso griffig wie erzählerisch. Interessanterweise halten sich die Macher in der Ballade ‘Barque Of Millions’ mit den blumigen Arrangements mehr zurück als in den harten Passagen, was den sanfteren Momenten willkommene Tiefe verleiht. Manchmal verrutscht das Gesamtbild aber auch brutal. ‘Flames Of Amber Dawn’ ist so ein Negativbeispiel, bei dem der Mix komplett aus dem Ruder läuft. Der Chorus ist klebrig wie zwei Kilo Hubba Bubba – und zwar in himbeer­rosa. Schlimm. Davon gibt es noch zwei, drei Beispiele, in denen der Kitschfaktor alles niederdrückt. Dennoch hat REBORN TO LIGHT seine sehr guten und wuchtigen Momente.

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