Toggle menu

Metal Hammer

Search

Agoraphobic Nosebleed AGORAPOCALYPSE Review

teilen
mailen
teilen
von

In ihrer nun 15-jährigen Karriere haben sich Agoraphobic Nosebleed einen gewissen Kultstatus erspielt. Mit gerade einmal vier regulären Studioalben und unzähligen Split- und Vinyl-Veröffentlichung hat sich die Band zum Vorbild für viele Elektro-Grindcore-Bands gemausert. Nun hat das einzig konstante Mitglied der Band, Scott Hull, wieder neue Grind-Köpfe um seinen Drum-Computer geschart und präsentiert eine knappe halbe Stunde mit Songs über Drogen, sexuelle Exzesse und sonstige Abnormitäten.

Das macht am Anfang auch noch richtig Laune, denn perverses Liedgut wie ‘Agorapocalypse Now’ oder ‘Hung From The Rising Sun’ knallen von Amtswegen. Hier regiert die Groove-Keule, schwingt der Grind-Hammer und ballert das Riff-Bombardement. Nur lässt das nach gut der Hälfte nach, und die Luft ist nach und nach raus. Hier hätte man einfach mehr erwartet – vor allem, da es sich nicht um ein 180-minütiges Konzept-Album handelt.

Und so verkommt die AGORAPOCALYPSE gegen Ende eher zu einem Agorapocalypschen. Da hat die andere Band von Scott Hull – Pig Destroyer – definitiv mehr zu bieten. Dennoch werden Fans und Grind-Veteranen auf ihre Kosten kommen.

Florian Krapp

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Cathedral THE GUESSING GAME Review

Survivors Zero CMXCIX Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Lamb Of God: Erfolg kam für Mark Morton überraschend

Lamb Of God-Gitarrist Mark Morton blickt auf sein Leben zurück. Er hätte nicht erwartet, dass seine Band eines Tages erfolgreich sein würde.

Gene Simmons entschuldigt sich für Kommentar

Gene Simmons bat öffentlich für seinen Kommentar über den Tod des ehemaligen Band-Kollegen Ace Frehley um Entschuldigung.

Rob Halford spricht über seine Abstinenz

Judas Priest-Frontmann Rob Halford ist seit über 39 Jahren trocken. Mit Dave Ellefson spricht er über seine Erfahrungen.

teilen
mailen
teilen
Lamb Of God: Erfolg kam für Mark Morton überraschend

Im Juni 2024 veröffentlichte Lamb Of God-Gitarrist Mark Morton mit ‘Desolation: A Heavy Metal Memoir’ seine Memoiren. Darin spricht er unter anderem ausführlich über seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Im Interview mit The Jasta Show thematisierte er diese nun erneut und erklärte, wie er sich einst von den Rauschmitteln lossagen konnte – und warum der Erfolg mit Lamb Of God auf ihn überraschend wirkte. Überraschungserfolg „Es war einfach eine seltsame Sache“, sagte Mark. „Das Buch [...] ist jetzt seit anderthalb Jahren draußen. Im Grunde sind es drei Geschichten in einer, die alle miteinander verschmelzen. Es erzählt die Geschichte von mir als…
Weiterlesen
Zur Startseite