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Alkaloid LIQUID ANATOMY

Progressive Metal, Season Of Mist/Soulfood (8 Songs / VÖ: 18.5.)

5/ 7
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Was für ein Album. Alkaloid verlangen sich und ihren Hörern mit LIQUID ANATOMY alles ab. Da trifft melodischer Death Metal auf futuristische Prog-Sounds, wird unbarmherziges Todesgeknüppel mit Experimental-Attitüde versetzt – auf dass sich die Frickel-Fan-Fraktion vor Aufregung fast in die Höschen macht. Überraschend kommt das alles nicht: Die Band besteht unter anderem aus Szeneveteranen aus den Reihen von God Dethroned, Aborted, Obscura, Necrophagist und und und…

Schon das erste Album der Quasi-Supergroup, THE ­MALKUTH GRIMOIRE, schlug energisch in die gleiche Kerbe. LIQUID ANATOMY stellt somit keine Neuerfindung, sondern vielmehr eine weitere Perfektion dieses Klang-Amalgams dar. Was für ein Potenzial in der Verschmelzung verschiedener Extreme- und Nicht-So-Extreme-Metal-Stile liegt, zeigen Alkaloid bereits im Album-Opener ‘Kernel Panic’: Der Einstieg beschwört melodisch-wohltönend Yes à la ‘Owner Of A Lonely Heart’ herauf, bevor ein astreines Stadion-Rock-Riff einsetzt und kurz darauf plötzlich fieses Growling sowie die volle Death-Breitseite über einen herein­brechen.

rotz der vielen Stilwechsel (die Band verarbeitet in einem Song mehr Genres als andere in ihrer kompletten Karriere) fühlt man sich auf LIQUID ANATOMY nie verloren, denn jedes der zahlreichen Klang-Details ist genauestens durchdacht. In seiner Vielschichtigkeit, Komplexität und Dynamik ist das Album Musizieren auf technisch ­höchstem Niveau – allein schon das zwanzigminütige Finale ‘Rise Of The Cephalopods’ ist ein in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk. Lediglich: Auf über einstündiger Spielzeit können Alkaloid mit ihrem Anspruch auch gerne mal Kopfschmerzen verursachen.

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Festivals: Website erstellt persönliches Traum-Line-up

Wart ihr schon mal auf einem Festival, bei dem ihr jede Band sehen wolltet? Vermutlich nicht. Auch wenn man sich denkt, "Das Rumpelrock Open Air in Hinterdupfingen hat dieses Jahr aber ein fettes Line-up!", werden sich zwischen den klanglichen Höhepunkten mit Sicherheit diverse klangliche Graupen verstecken. Jetzt gibt es jedoch eine Website, mit deren Hilfe man sich sein eigenes Traum-Festival-Line-up erstellen kann. Die Seite heißt "Festify" und nutzt dafür Spotify. Das heißt, wenn man sich den Spaß erlauben will, man braucht einen Account bei dem weltweit beliebtesten Musik-Streaming-Dienst. "Festify" greift dann die Daten, Statistiken und Information aus dem jeweiligen Nutzer-Account ab, scannt…
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