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Arsis VISITANT

Death Metal, Agonia/Soulfood (11 Songs / VÖ: 2.11.)

4/ 7
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Als ich mit Death Metal erstmals in Berührung kam (wir reden von den frühen Neunzigern), hat mich immer der technische Aspekt fasziniert. Bands wie Carcass oder (natürlich) Death erfanden komplexe Strukturen, durch die man sich in zahlreichen Nachtschichten erst mal durchschaufeln musste, um das gesamte Bauwerk offenlegen und beurteilen zu können. Ein ähnliches Gefühl befällt mich bei dem neuen Arsis-Album VISITANT. Und das im guten wie im schlechten Sinn. Wobei man hier nicht nur Death Metal, sondern auch eine Menge Kreator-Thrash im Schweinsgalopp und feiste Black Metal-Ausbrüche erlebt. Über die spielerischen Aspekte brauchen wir bei einer Band, deren Mitbegründer James Melone nicht nur Violine, sondern auch im Hauptfach Komposition studiert hat, nicht reden. Die Raserei, mit der hier die Instrumente

beackert werden, ist zu Teilen atemberaubend. Woran es mangelt, ist die Lösung der Gleichung mit vielen Unbekannten. Da trifft das Quartett aus Virginia Beach nicht immer ins Ziel, sondern verzettelt sich in noch harscheren, noch kniffligeren Denkansätzen. Das hatten Arsis zu Beginn ihrer Karriere (das erste Album A CELEBRATION OF GUILT erschien 2004) noch besser im Griff. VISITANT ist bemerkenswert progressiv, aber auch mitunter bemerkenswert anstrengend.

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Editorial METAL HAMMER 04/2026

Liebe Metalheads, genau 40 Jahre ist es her: Im März 1986 erschien mit MASTER OF PUPPETS ein Album, das die weitere Karriere von Metallica definieren sollte sowie Thrash Metal aus dem Underground und Metal als Ganzes in neue Höhen hob. Tüchtigkeit, Talent, Tragik: Dieser Meilenstein brachte alles zusammen und setzte die Bay Area als Fixpunkt auf die Landkarte der Metal-Welt. Die Szene in San Francisco zeichnete sich seit jeher durch eigenen Sound und einzigartige Attitüde aus – Exodus gehören (1979 von den Highschool-Kids Kirk Hammett, Tim Agnello und Tom Hunting gegründet) nicht nur zu den Pionieren, sondern auch den Bands,…
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