Toggle menu

Metal Hammer

Search

Árstíðir Lífsins SAGA Á TVEIM TUNGUM II: EIGI FJOLL NÉ FIRÐIR

Black Metal, Ván/Soulfood (9 Songs / VÖ: 29.5.)

3.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Auch im fünften Anlauf erweisen sich Árstíðir Lífsins als Großmeister der verpassten Chancen. Die deutsch-isländische Truppe macht mit SAGA Á TVEIM TUNGUM II: EIGI FJOLL NÉ FIRÐIR genau dort weiter, wo der erste Teil im letzten Jahr endete: schier endlose Flüster-Passagen, Klangeinöden aus Streichern und akustischen Gitarren sowie darin eingestreute schwarzmetallische Eruptionen. Welche großartigen Möglichkeiten der Band prinzipiell offenstehen, demonstriert beispielsweise der Track ‘Heiftum skal mána kveðja’. Darin bilden akustische und elektrische Elemente einen spannenden Kontrast, statt anhaltende Langweile zu verbreiten. Es braucht allein geschlagene zehn Minuten, bis das Album aus dem Quark kommt.

🛒  SAGA Á TVEIM TUNGUM II: EIGI FJOLL NÉ FIRÐIR bei Amazon

Es erhöht zwar den Hörgenuss, sich mithilfe von Übersetzungen mit den isländischen Texten zu beschäftigen, aber die Musik trägt sich über lange Strecken eben nicht selbst – und wer will dazu ständig ein Handbuch studieren? So, wie sie hier eingesetzt wird, wirkt selbst die fantastische Bassstimme allzu oft als Schlafmittel. Mehr Fokus auf klassische Songs, weniger Ausschweifungen, weniger Selbstverliebtheit, und dieses Album könnte ein Knaller sein. Leider ist es das wieder nicht geworden, und dafür dürfen sich Árstíðir Lífsins an die eigenen Frostnasen packen.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Linkin Park: Band-Dokumentation ist kein Reality-TV

Während ihres Aufenthalts in Deutschland haben Linkin Park kürzlich ganz offiziell eine Band-Dokumentation mit dem Titel ‘Unshatter’ ankündigt. Die Ankündigung wird von einem kurzen, emotionalen Trailer begleitet. Dieser deutet darauf hin, dass der Dokumentarfilm die Wiedergeburt der Band nach dem Tod von Chester Bennington beleuchtet. Der Sänger nahm sich 2017 während der laufenden Tournee zum damaligen Album ONE MORE LIGHT das Leben. Gegenüber BBC News hat Mike Shinoda jüngst einen kleinen Einblick gewährt, worum es in dem Film geht und warum sich die Band dazu entschieden hat, diesen Weg zu gehen. „Ich habe das Gefühl, dieses Projekt lag schon lange…
Weiterlesen
Zur Startseite