Toggle menu

Metal Hammer

Search

Atomic Witch DEATH ETIQUETTE

Thrash Metal , Redefining Darkness (8 Songs / VÖ: 25.7.)

2.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Manche Bands spalten Schädel, manche Gemüter. Atomic Witch tun beides. Musikalisch bearbeitet die Band aus Cleveland auf ihrem zweiten Album nach CRYPT OF SLEEPLESS MALICE (2022) die Knochenschale vorwiegend mit einem seit den Achtzigern etablierten, pfeilschnell rotierenden Standard-Thrash-Bohrer. Und wenn dieser zu überhitzen droht, wechseln Atomic Witch zu Death- und Black-Aufsätzen (‘Dream Rot’) oder einer Doom-legierten Brechstange (‘Sabbath Breaker’), um sich in noch tiefere Schichten vorzufräsen. Gesanglich teilt das 2016 aus Bulk & Skull hervorgegangene Quintett sein Publikum in zwei Lager, denn Frontmann Greg Martinis keift und kotzt sich standardisiert aus, während Gitarrist Jesse Shattuck eine fleischgewordene Sirene mimt. Menschen mit dickem Nervenkostüm werden Letztere wohlwollend als theatralische Falsettstimme bezeichnen, empfindlichere Naturen hingegen als hysterische Heulboje: Shattuck schreit, als sei er gleichermaßen von tollwütigen Rob Halford- und King Diamond-Klonen besessen und werde bei lebendigem Leib auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Das passt zum Band-Namen, stellt die Toleranzgrenze aber auf eine harte Probe und führt dazu, dass sich Atomic Witchs 27-minütige Schädel- und Gemüterspalterei gut doppelt so lang anfühlt. Aua.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Great White: Brett Carlisle über mögliches neues Album

In einem Interview mit ‘The Metal Gods Meltdown’ sprach Great White-Sänger Brett Carlisle über die Zusammenarbeit im Songwriting mit Gitarrist Mark Kendall sowie Rhythmusgitarrist und Keyboarder Michael Lardie. Dabei ließ er ebenfalls durchblicken, ob bald mit neuer Musik der Band zu rechnen sei. Neue Musik in Arbeit? „Mark und ich schreiben wirklich gut zusammen. Ich lebe in Alabama, er in Kalifornien, also ist eine große Distanz zwischen uns. Aber wir haben uns gegenseitig Sachen zugeschickt“, sagte Carlisle. „Wir haben mal drei Songs in nur wenigen Stunden fertiggestellt, einfach so beim Schreiben. Wir haben uns super verstanden. Und genauso ist es…
Weiterlesen
Zur Startseite