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Auri AURI

Ethno-Pop, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 23.3.)

6/ 7
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Tasten stillhalten? Für Tuomas Holopainen wohl ein Ding der Unmöglichkeit! Und weil er gerade nicht mit Nightwish die Bühnen dieser Welt unsicher macht, liegt nichts näher, als eben mal ein neues Projekt aus dem Bo­-den zu stampfen. Gemeinsam mit Johanna Kurkela und Kollege Troy Donockley er­blicken nun Auri mit ihrem Band-betitelten Debüt das Licht der Welt. Die finnische Sängerin ist einigen vielleicht bereits durch Holopainens erstes Soloalbum MUSIC INSPIRED BY THE LIFE AND TIMES OF SCROOGE (2014) ein Begriff.

Auch AURI verleiht sie durch ihre engelsgleiche, zarte Stimme eine ganz eigene Note – maximaler Wiedererkennungswert inklusive! Mit ‘The Space Between’ läutet das Trio eine magische Reise ein und entführt uns in fremde Fantasiewelten – fernab von Hektik, Stress und Alltag. Stets reduziert und dennoch stark im Ausdruck, verzaubern alle elf Songs gleicher­maßen, ganz egal, ob die stimmliche oder instrumentale Leistung im Vordergrund steht. Zu einhundert Prozent trägt AURI die Handschrift des Nightwish-Key­-boarders und hat dennoch rein gar nichts mit Symphonic Metal zu tun.

Vielmehr ist das Album angesiedelt zwischen gut gemachter Pop-Musik mit reichlich Folk-Einflüssen und Filmmusik à la Hans Zimmer. Einmal mehr beweist Tuomas Holopainen sein vielseitiges Können und lässt uns an seiner Liebe zur Musik teilhaben, die so unendlich groß zu sein scheint. AURI ist eine magische Parallelsphäre, hinter den Spiegeln, direkt im Wunderland – und resultiert in dem, was jeder Einzelne zu erträumen bereit ist.

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Die Metal-Alben der Woche vom 16.01. mit Kreator, Soen, Gluecifer u.a.

Kreator KRUSHERS OF THE WORLD Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zum Album des Monats 01/2026. Kreator sind Kreator sind Kreator. Was diese Band in den letzten Jahrzehnten an starken Alben raushaut, geht auf keine Kuhhaut mehr. Die Mischung von Frontmann Milles Thrash-Wurzeln und den melodischen Einsprengseln von Gitarrist Sami Yli-Sirniö ist eine unschlagbare Kombination, die nicht langweilig wird. Klar, der grundsätzliche Ansatz hat sich seit Jahren nur in Nuancen geändert, aber am Ende zählt auf dem Platz. Marc Halupczok (6 Punkte) Mag sein, dass manch ein Fan der ersten Stunde die ruppigen Thrash Metal-Attacken der frühen Kreator-Scheiben vermisst, aber für mich…
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