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Oceans THE SUN AND THE COLD

Death Metal, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 10.1.)

4.5/ 7
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Offiziell be­stehen Oceans seit 2018. Tat­sächlich ver­bergen sich hinter der österreichisch-deutschen Band (ehemalige) Musiker von unter anderem Sintech, Varg und Mathyr, die schon lange vor der Gründung an Oceans-Material geschraubt hatten. THE SUN AND THE COLD belegt dies, denn den Debütstatus hört man dem Album nicht an. Vielmehr verknüpfen Sänger/Gitarrist Timo Rotten, Gitarrist Patrick Zarske, Bassist Thomas Winkelmann und Schlagzeuger J.F. Grill versiert Death-, Alternative-, Dark- und Black Metal mit Post Rock und Pop. Erinnern Songs wie ‘The Sun And The Cold’ oder ‘We Are The Storm’ beispielweise an Kollegen wie Amorphis, Insomnium, Swallow The Sun oder Novembers Doom, bewegt sich die Formation mit wachsender Spielzeit zunehmend in alternativere, rockigere Gefilde.

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Das epische ‘Paralyzed’ könnte auch von Pyogenesis oder den Farmer Boys stammen und ‘Take The Crown’ als tödliche Linkin Park-Variante durchgehen, während sich ‘Legions Arise’ und das vergleichsweise experimentelle ‘Water Rising’ vor Marilyn Manson verbeugen. Insbesondere die zugängliche Dark Rock-Nummer ‘Polaris’ öffnet Türen zu weniger Metal-affinen Zielgruppen, kann – wie andere poppige Elemente auf THE SUN AND THE COLD – aber ebenso Härtner abschrecken. Oceans setzen sich mit ihrem Erstwerk zwischen alle Stühle. Größtenteils stimmig, ohne jedoch das Rad neu oder Über-Hits zu erfinden. Letztere können aber noch kommen, wie vor allem das hin und wieder an Tiamats WILDHONEY-Phase erinnernde ‘Dark’ demonstriert.

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