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Backyard Babies SLIVER AND GOLD

Rock, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 1.3.)

5/ 7
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Bereits in der flotten Vorab-Single ‘Shovin’ Rocks’ besangen Backyard Babies ihr in diesem Jahr zu begehendes 30. Band-Jubiläum. Abzüglich der gut fünfjährigen Pause, welche Nicke Borg und Dregen unter anderem jeweils für eine Soloplatte nutzten, eine beachtliche Zeitspanne, in der die Schweden-Rocker von anfänglichen Achtziger-Ami-Hard Rock-Ausläufern über die energieeffiziente Power Punk-Phase von TOTAL 13 bis hin zu ‘Minus Celsius’ (2003) – dem Breitbein-Riff einer Ära, in der es eigentlich keine Breitbein-Riffs mehr gab – musikalischen Trends stets erfolgreich zu trotzen wussten. Während das 2015er-Comeback-Album FOUR BY FOUR fast schon etwas zu gewollt noch einmal ganz hoch hinaus, ins US-Stadion und zu neuen Ufern, wollte, weiß SLIVER & GOLD mit einer ungezwungenen Leichtigkeit zu überzeugen.

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Das mag zwar zur Lasten der ganz großen Hit-Haubitzen gehen, macht das achte Backyard Babies-Album aber zu einer sympathisch unaufgeregten und in sich geschlossenen Party-Angelegenheit im engeren Kreis, welche die Erkenntnis gleich mitliefert, dass man eben nicht auf allen Perlenhochzeiten gleichzeitig tanzen muss. Von Produzentenlegende Chips Kiesbye (Sator, Hellacopters) geschmackssicher in Szene gesetzt, stolzieren die Babies galant in Cowboyboots und Doc Martens zwischen Glam, Punk und klassischem Rock daher und setzen des Öfteren weniger auf die große Chorus- als auf die hochmelodische Mittelteilkarte. Und mit ‘Yes To All No’ hat man sogar noch ein ganz unvorhergesehenes Ass im Ärmel, welches Derek & The Dominos und auch noch Led Zep herbeizitiert.

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Aaron Lewis vergleicht Fred Durst mit Dalai Lama

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