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Beartooth BELOW

Metalcore , Red Bull/Sony (12 Songs / VÖ: 25.6.)

5/ 7
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Es kommt einem so vor – vielleicht auch nur dem Schrei­berling dieses Textes –, als hätten Beartooth gestern erst ihr Debütwerk DISGUSTING in die Menge gespuckt, wo es von Einzelnen dankend zum Löschen der eigenen brennenden Gedankenwelt angenommen wurde. Gestern war vor sieben Jahren – heute markiert BELOW den vierten Meilenstein der Gruppe um Band-Kopf Caleb Shomo. Im Vergleich zu DISEASE (2018) hat der Musiker dieses Mal ein klein wenig Melodie rausgenommen und dafür Metal hineingepackt. Insgesamt fühlt sich BELOW aber dennoch wie ein aus schmackhaft verschiedenen musikalischen Teilchen zusammengestelltes Album an.

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Hier und da fehlt es jedoch an Beartooth-Charme. So sorgen die Strophen nicht durchgängig für empathische Mitgenommenheit und tun auch nicht mehr ganz so sehr in der Brust weh, was sich durch die weniger starke Punk- und Rock’n’Roll-Attitüde der Platte erklären lässt; hinzu kommen ein paar wirklich vor Simplizität schmerzende Stadion-Rock-Gesänge (‘The Past Is Dead’). Viele Refrains liegen aber nach wie vor wohlig warm und behütend wie eine Gewichtsdecke auf dem Körper (‘Devastation’). Auf BELOW ist nicht jeder Song ein absoluter Treffer, aber noch immer genug! Und bei stetig wachsenden Bühnen verzeiht man auch den ein oder anderen Stadion-Rock-Song.

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Editorial METAL HAMMER 03/2026

Liebe Metalheads, mal wieder sind wir unserer Zeit und jedem Trend voraus: Während auf Social Media alle zehn Jahre zurückblicken und Fotos und Erinnerungen aus dem Jahr 2016 teilen, nehmen wir Schwung und setzen noch zwanzig drauf: 1996 befand sich Metal an einem Scheideweg – sowohl Traditionsverfechter von Dio bis Metallica als auch extreme Vertreter von Slayer bis Sepultura suchten neue stilistische Orientierung (während am Horizont Korn und Slipknot immer deutlicher hörbar für Lärm sorgten) und stießen damit vielen Metal-Fans vor den Kopf. Was vor 30 Jahren für Kopfschütteln sorgte, animiert heute überraschend häufig zum Headbangen: „So ein Glück, ich…
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