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Black Fast SPECTRE OF RUIN

Thrash Metal , eOne/SPV (9 Songs / VÖ: 13.7.)

4/ 7
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Das aus St. Louis, Missouri stammende Quartett hat sich bereits mit einer EP und zwei Alben einen guten Namen im Thrash-Underground erspielt. Die ersten Scheiben konnten fast durchweg positive Kritiken einheimsen. So weit, so gut, denn SPECTRE OF RUIN schlägt einen leicht anderen Weg ein als die Vorgänger – waren diese noch eher verspielt und die Songs etwas technisch/progressiv ausgerichtet, ist das musikalische Spektrum nun deutlich enger gefasst.

Oder, anders gesagt: Manche Songs ähneln sich, zumindest oberflächlich betrachtet, frappierend. Eine gewisse Kongruenz konnte man hier und da auch bei den Vorgängeralben entdecken… Aber man skippe sich einfach mal durch die ersten Sekunden des dritten, vierten, fünften, sechsten oder siebten Songs: Voilà, innovatives Songwriting geht vermutlich anders. SPECTRE OF RUIN zelebriert primär schrammelnde Gitarren und eine konstant durchlaufende Doublebass, wo früher rhythmische Vielfalt und variantengsreiches Riffing für Abwechslung sorgte.

Black Fast gehen zwar beileibe nicht stumpf zu Werke, denn das ein oder andere spielerische Kabinettstückchen versteckt sich auch hier, zusammen mit manch netter Song-Idee. Dennoch: Im Ganzen betrachtet leiden die Titel unter dieser reduzierten Herangehensweise. Dem ein oder anderen Fan mag diese forcierte Monotonie genau richtig und zielgerichtet erscheinen, manch anderer wird dies aber ebenso berechtigt bemängeln. Auch wenn man der Band keine Ideen­losigkeit oder mangelnde Inspiration vorwerfen will, ist SPECTRE OF RUIN doch ein etwas zwiespältiges Werk.

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Nach IMPERIAL (2021) und MEMORIAL (2023) haben Soen zu Beginn dieses Jahres mit RELIANCE den dritten Soundcheck-Sieg in Folge eingefahren. Nun soll das neuerliche Meisterwerk natürlich auch live zelebriert werden. Dazu begeben sich die Schweden ab November auf Tournee durch Europa mit acht Stopps im deutschsprachigen Raum. Begleitet werden sie dabei von Tribulation und Vulkan. „Reliance Tour 2026“ 16.11. Bochum, Zeche 25.11. CH-Pratteln, Z7 06.12. Mannheim, Alte Feuerwache 07.12. A-Wien, Flex 08.12. München, Backstage Werk 10.12. Berlin, Columbia Theater 12.12. Leipzig, Hellraiser 13.12. Hamburg, Uebel & Gefährlich Wer sich nicht bis dahin gedulden kann oder möchte, hat bereits während des Festival-Sommers…
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