Das komplette Special über ‘The Ballad Of Judas Priest’ findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
METAL HAMMER: Rob, in der Dokumentation tauchen viele Metal-Helden auf und teilen ihre Gedanken über Judas Priest. Besonders emotionale Szenen zeigen den fast weinenden Metallica-Gitarristen Kirk Hammett und den 2025 verstorbenen Ozzy Osbourne. Was bedeutet es dir, derart viel Liebe von anderen Szeneikonen zu erfahren?
Rob Halford: Es ist wirklich überwältigend! Als Musiker dringt man nie bis dahin vor, denn man ist sehr vertieft und eingebunden in die kreative Arbeit, ins Kreieren und Aufnehmen von Songs, Live-Auftritte und vieles andere. Sich aus dieser Dimension hinauszubewegen und Menschen derart schön, liebe- und hingebungsvoll über die eigenen Errungenschaften als Musiker reden zu hören, ist wirklich überwältigend und birgt eine große Menge Kraft. Es verleiht mir dieses gute, warme Gefühl innendrin, von dem wir heute alle etwas mehr vertragen könnten.
Heavy Metal-Gemeinschaft
MH: Tom, der Film stellt dein Debüt als Regisseur dar. Wie war diese Erfahrung für dich, und vor welche Herausforderungen hat sie dich gestellt?
Tom Morello: Es war eine großartige Erfahrung! Der Grund dafür, warum genau dieser Film mein Regie-Debüt werden sollte, liegt auf der Hand: Heavy Metal ist das Genre, das mir die Liebe zur Musik vermittelt hat. Judas Priest erschufen das Genre zusammen mit Black Sabbath und prägten die Idee von einer Heavy Metal-Gemeinschaft und -Kultur. Das war ein wichtiger Schritt. Mit jemandem wie Sam zusammenzuarbeiten, der quasi der König aller Metal-Dokumentationen ist, war für mich eine hervorragende Einführung. Ich schätze mich sehr glücklich, dass wir nicht nur diese Geschichte erzählen konnten, sondern es auch in einer derart kritischen historischen Phase geschehen ist. Unter der eigentlichen Geschichte schlummern Themen wie Inklusivität oder Akzeptanz, die heute wichtiger sind denn je.
MH: Sam, du hast bereits Dokumentationen über Alice Cooper, Rush, ZZ Top, Iron Maiden und viele andere gedreht. Was war für dich das Besondere an diesem Projekt und der Geschichte von Judas Priest?
Sam Dunn: Unser erster Film liegt etwa zwanzig Jahre zurück: ‘Metal – A Headbanger’s Journey’. Dieser Film enthüllt, worum es im Metal wirklich geht, woher das Genre stammt, was für Menschen diese Art von Musik machen, welche Kontroversen dabei hervorgerufen werden und welche Kultur daraus entstanden ist. Das war bahnbrechend, da zuvor niemand diese Geschichte erzählt hat. ‘The Osbournes’ war damals die Top-Serie, und die Verbindung der meisten Menschen zu Metal war ‘Spinal Tap’ oder ‘Wayne’s World’.
Großer Respekt
MH: Ich finde es schön, dass ihr euren ehemaligen Gitarristen KK Downing ebenfalls zu Wort kommen lasst und ihm so viel Raum gegeben habt. Stand das zur Diskussion, und wie dürfen wir uns eure aktuelle Beziehung vorstellen?
Halford: Der Respekt und die Liebe, die wir füreinander hegen, ist noch immer da. Beim Erzählen der Geschichte von Judas Priest ist er heute ebenso wichtig wie damals, es musste also so sein. Er war bei den absoluten Anfängen der Band dabei, noch bevor ich selbst dazustieß. Sein Wert und die Arbeit, die er für Judas Priest geleistet hat, sind stets präsent: Wir spielen noch immer viele Songs, die KK mit mir oder Glenn geschrieben hat. Ich glaube auch, dass es eine Botschaft an unsere Fans und die ganze Metal-Welt aussendet: Es ist irrelevant, dass es eine Trennung gab, einige Leute in der Band sind und andere nicht mehr. Wichtig ist die Tatsache, dass wir noch immer großen Respekt füreinander hegen.
Warum die Regisseur-Wahl auf Sam und Tom fiel, ob auf wichtige Szenen verzichtet werden musste und was die Geschichte von Judas Priest zu einer „Ballade“ macht, lest ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
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