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Blaze Of Perdition CONSCIOUS DARKNESS

Black Metal, Agonia/Soulfood (10 Songs / VÖ: 03.11.)

5/ 7
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Blaze Of Perdition erlangten 2013 weitflächige Medienaufmerksamkeit, als Bassist Ikaroz bei einem Autounfall starb und Sänger Sonneillon sowie auch Schlagzeuger Wizun schwer verletzt wurden. Diese Erlebnisse verarbeitete die Band zwei Jahre später auf NEAR DEATH ­REVELATIONS, dessen Nachfolger nun vorliegt. Bereits nach den ersten Takten wird klar, dass Blaze Of Perdition ihren Stil definitiv beibehalten haben:

Atmosphärischer, abseits gängiger Hochglanzproduktionen agierender Black Metal, der sich trotz gewollt räudig anmutender Ecken mit Präzision und Raffinesse in die Gehörmuscheln fräst. Flirrende Gitarren, satt verhallte Blastbeats oder rasende Doublebass, kehliger Gesang… Fast könnte man sagen, man kennt das ja. Aber CONSCIOUS DARKNESS besitzt überdurchschnittliche Klasse, Liebe zum Detail und – besser noch – den ein oder anderen Überraschungsmoment beziehungs­weise durchschlagende Riffs. Eine Entwicklung zu komplexeren Songs zeichnet sich ebenfalls ab:

Bewegten sich die Songs auf dem Debüt TOWARDS THE BLAZE OF PERDITION noch im genre-üblichen Rahmen von etwa fünf Minuten, erreichten die Songs des Nach­folgers im Schnitt bereits knapp neun Minuten – und aktuell liegt dieser bei nahezu elf. Easy Listening geht sicher anders, doch Fans komplexer, sphärisch anmutender Klangwelten dürften sich hier schnell heimisch fühlen.

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