Toggle menu

Metal Hammer

Search

Bloodywood NU DELHI

Nu Metal, Concord/Universal (8 Songs / VÖ: 21.3.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Hat die indische Nu Metal-Sensation mehr zu bieten als ihren Exotenstatus? Das ist die Frage, die sich beim mittlerweile dritten Longplayer von Bloodywood stellt. Klar, die ausgefallenen Sounds und ungewöhnlichen Instrumente üben auf den ersten Lauscher durchaus einen gewissen Reiz aus, welcher sich jedoch leider recht schnell verflüchtigt. Denn der metallische Anteil, den Mastermind Karan Katiyar einbringt, hat gefühlt rund 25 Lenze auf dem ­Buckel. Das Trio, das live zum Sextett anwächst, zockt größtenteils Riffs (gerne mit reichlich Oktaven), die schon in den Nuller Jahren einen langen Bart hatten. Tatsächlich zum Bouncen regt in dieser Hinsicht der Opener ‘Halla Bol’ an. Die willkommene Ausnahme der Regel bildet ‘Kismat’, in dem Katiyar gekonnt Djent-Einflüsse und eben Indian Folk fusioniert.

Die Babymetal-Kollaboration ‘Bekhauf’ können Menschen mit Geschmack sowieso nicht goutieren. Hin und wieder scheinen bei englischsprachigen Rap-Parts (unter anderem in der Lobhudelei auf die indische Küche ‘Tadka’) US-amerikanische Vorbilder wie Limp Bizkit oder Linkin Park durch. Ansonsten meint man aus rhythmischer Perspektive stellenweise, Soulfly hätten neuerdings an den Ganges übergesiedelt. Fans von The Hu feiern aber wahrscheinlich auch NU DELHI ab.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
Weiterlesen
Zur Startseite