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British Lion THE BURNING

Heavy Rock, Parlaphone/Warner (11 Songs / VÖ: 17.1.)

5/ 7
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Ob alles ganz anders gekommen wäre, wenn seinerzeit nicht Blaze Bayley, sondern ein gewisser Richard Taylor zum Iron Maiden-Mikro gegriffen hätte? Gewiss, die Frage ist so ketzerisch wie müßig – zumal wir mit dem zweiten British Lion-Album schon ganz gut die Luft des Was-wäre-wenn schnuppern können. Das Gar-nicht-so-solo-Projekt von Eisenjungfrau Steve Harris gibt sich mit THE BURNING eine kleine Ecke härter und metallischer als auf dem Band-betitelten Debüt (2012). Beim Titel-Song, dem von progressiven Rhythmen durchzogenen ‘Bible Black’ oder ‘Spit Fire’ (das Intro!) lugen Iron Maiden allzu deutlich hinter der Ecke hervor. Trotzdessen hält der Fünfer an seiner eigenen Identität fest, die im klassischen Rock verhaftet bleibt.

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Einen großen Anteil daran hat eben Sänger Richard Taylor mit seiner weichen, aber durchdringenden und wandlungsfähigen Stimme. Mit ihm steigt man gerne in den Wagen zu emotionalen Achterbahnfahrten wie ‘Land Of The Perfect People’ (zwischen Journey und R.E.M.) und ‘Last Chance’ (man kann nicht anders, als es sich mit Dickinson vorzustellen). Mag die Suche nach Maiden-Eckpunkten der Zugang zu British Lion sein: langfristig hängen bleibt man wegen elaborierter Rocker (‘Elysium’) und stahlschmelzender Melodien (‘Native Son’). Und das trotz der eher schnarchigen ‘Lightning’ und ‘Legend’. Dieses Album brennt nachhaltig!

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