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Callejon HARTGELD IM CLUB

Metalcore , Century Media/Sony (13 Songs / VÖ: 4.1.)

4/ 7
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Callejon hab… – äh – ­Kallejon (!) haben es wieder getan! Mit HARTGELD IM CLUB ballert die Metalcore-Boygroup ihr zweites Cover-Album raus. Fokus diesmal: die Straße. Waschechter deutscher HipHop der Generation Z. Modern-poppige Massenphänomene wie Alligatoah, Rin, Casper und Marteria werden dabei ebenso verwurstet wie die alten Helden Deichkind. Leider, leider verlieren sich Kallejon dabei gerne (wie in ‘Arbeit nervt’ von den zuletzt Genannten) in den Irrungen und Wirrungen von Künstlern. Das alles soll hier brutaler und dreckiger sein, endet aber zu verkopft in einer Art Antiwelt.

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K.I.Z.s ‘Urlaub fürs Gehirn’ passt noch wunderbar, weil die Gitarren offen bleiben, die Synthesizer erhebend und sich Bastian Sobtzicks Stimme so schön an die originale, gewaltige Hookline schmiegt. Auch die durchdringende Party-Glam Metal-Referenz in Sidos ‘Schlechtes Vorbild’ ist schön gestaltet. Oder Caspers ‘So perfekt’, das eine spannende Note verpasst bekommt. Nur ist das alles einen Tick zu schnell, zu gewollt. Schrei-rappt Basti abwechslungsarme Tiraden wie in ‘Palmen aus Plastik’ von Bonez MC & RAF Camora, verpufft jeglicher Crossover-Effekt. Er bleibt etwas dünn, wenn er viel zu dick aufgetragenem HipHop frönen will.

Haftbefehls ‘Ich rolle mit meim Besten’ mutiert Riff-technisch auch noch zu einem stumpfen Deutsch-Rock-Gedresche. Ungewohnt einfach für die smarten Jungs. Dafür hageln als dicker Bonus mit ‘Hartgeld im Club’ und dem von Ice T und K.I.Z umsäumten ‘Porn From Spain 3’ zwei groß inszenierte Erstaufführungen mit Asphaltfärbung. Inwiefern sich der Geschmack der Kids aber bei beiden Genres überschneidet, wird sich zeigen. Das Konzept ist per se nicht falsch, verliert sich nur leider im gesunden Mittelmaß. Schade.

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