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Carnifex GRAVESIDE CONFESSIONS

Death Metal, Nuclear Blast/RTD (12 Songs / VÖ: 3.9.)

6/ 7
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Trends kommen und gehen – früher gab es mal einen namens Deathcore, von dem anno 2021 nicht mehr viel übrig geblieben ist. Eine der wenigen Konstanten aus diesem ehemals starken Subgenre sind Carnifex, die auch mit GRAVESIDE CONFESSIONS, immerhin schon Album Nummer acht, wieder überzeugen können. Jede Menge Atmosphäre (die interessanterweise nicht nur negativ wirkt, sondern auch ein wenig Hoffnung versprüht – aber das kann auch Einbildung sein), akzentuiert eingesetzte Blastbeats, tonnenschwer rollende Groove-Parts (‘Cursed’, das auch noch ein paar futuristische Sound-Tupfer hinzufügt, oder ‘Carry Us Away’) und die oft dämonisch gedoppelten, aber trotzdem größtenteils verständlichen Vokills von Shouter Scott Lewis machen Songs wie ‘Seven Souls’ oder ‘Countess Of Perpetual Torment’ (Cooles Solo von Cory Arford!) zu todesmetallischen Goremet-Happen für Fans, die auf die zum Headbangen zwingende Durchschlagskraft des Death Metal ebenso stehen wie auf die bombastischen Atmo-Elemente von Dimmu, Cradle oder Fleshgod.

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Dabei hat der Abgang von Gitarrist Jordan Lockrey die zum Quartett geschrumpfte Band aus San Diego nicht bremsen können, denn Carnifex wirken 2021 absolut auf ihr Schaffen fokussiert. Als Bonus für die „Graveside Edition“ hat die Band zusätzlich zu den zwölf neuen Stücken noch drei Songs des Debüts DEAD IN MY ARMS (2007) neu eingespielt – da ballert das gute alte ‘Slit Wrist Savior’ umso mehr. Das Fazit kann nur positiv sein: Auf Carnifex ist ebenso Verlass wie auf die Tödlichkeit des namengebenden Berufs.

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