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Coronary SINBAD

Heavy Metal, Cruz Del Sur/Soulfood (10 Songs / VÖ: 19.2.)

5/ 7
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„Och nö, nicht schon wieder“, mag man im ersten Moment noch denken. Aber keine Sorge: Der Name hat nichts mit der aktuellen Weltsituation zu tun. Dagegen fragt man sich im zweiten Moment, warum man noch nie etwas von diesen Finnen gehört hat. Denn die Musik ist absolut ausgereift! Tatsächlich handelt es sich bei Coronary um erfahrene Musiker; so kennt man zum Beispiel Bassist Jarkko Aaltonen von Korpiklaani. Diese Konstellation ist allerdings neu: Erst 2017 gründeten sich Coronary (nach einem zufälligen Kennenlernen auf dem Flohmarkt). Ein Jahr später nahmen sie ihr erstes Tape auf, kamen unter Vertrag, und nun folgt mit SINBAD das Debüt: Heavy Metal, der einen zurück in die Achtziger versetzt.

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Vor allem der Gesang von Olli Kärki spielt für den Old School-Charakter eine wichtige Rolle, denn wie auch bei AC/DC und ähnlichen Klassikern der Fall, erzeugt er vor allem in den höheren Lagen eine Menge Druck (‘Reflector’). Einer der wichtigsten Songs auf SINBAD ist zweifellos ‘I Can Feel This Love’, der durch seine emotionale Melodie, aber auch das 30 Sekunden lange Gitarrensolo überzeugt. Eingängigkeit und Virtuosität treffen sich hier genau in der Mitte. Diese und viele weitere gute Nummern ergeben ein rundes Album, bei dem es wenig zu meckern gibt. Ein Meisterwerk ist es wiederum nicht, da Vergleichbares in ähnlicher Form schon oft produziert wurde – nämlich vor 40 Jahren. Aber gerade deswegen kommen Fans des klassischen Heavy Metal hiermit auf ihre Kosten.

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