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Our Survival Depends On Us MELTING THE ICE IN THE HEARTS OF MEN

Doom, Ván/Soulfood (4 Songs / VÖ: 8.2.)

4/ 7
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Bereits ungehört kann man eine Sache mit Sicherheit sagen, wenn Our Survival Depends On Us ein neues Album herausbringen: Das wird keine einfache Angelegenheit. Seit nunmehr zwanzig Jahren loten die Österreicher mit ihren exzessiven Kompositionen die Grenzen des Bewusstseins aus, und auch MELTING THE ICE IN THE HEARTS OF MEN ist wieder eine Expedition in die Tiefen des Geists. Es handelt sich um ein musikalisches Kaleidoskop, ein Potpourri der verschiedensten Stile und Stimmungen. Da hört man Psychedelic, Folk, Prog, Sludge, you name it.

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Das vierte Album der Band enthält ihre bis dato ausuferndsten Songs: Jedes Stück ist über zehn Minuten lang, offenbart mehrere Richtungswechsel, Eruptionen und ein schier endloses Detailreichtum. Selbsterklärend ist das keine leichte Kost. Auch wenn MELTING THE ICE IN THE HEARTS OF MEN etwas leichter verdaulich erscheint als etwa der Vorgänger SCOUTS ON THE BORDERLINE BETWEEN THE PHYSICAL AND SPIRITUAL WORLD, ist man als Hörer schnell überfordert angesichts der Freigeistigkeit und Unberechenbarkeit der Österreicher. Und oft ist das alles schlichtweg etwas dick aufgetragen. Dennoch ist es eine angenehme Abwechslung, ein Album zu hören, das sich nicht in Anbiederungsversuchen und Klischees verliert, sondern auch den Konsumenten fordert und an seine Grenzen bringt – egal, mit welchem Endergebnis. 

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