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Crypt Sermon THE RUINS OF FADING LIGHT

Doom Metal  , Dark Descent/Soulfood (10 Songs / VÖ: 13.9.)

5/ 7
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Kommt der Herbst, fallen nicht nur die Blätter, sondern gerne auch die Riff-Geschwindigkeit: Jetzt beginnt die Doom-Hochsaison. Da passt es ganz wunderbar, dass Crypt Sermon frisches Material fürs gepflegte SloMo-Bangen aufgelegt haben. Und THE RUINS OF FADING LIGHT hält auch, was es verspricht. Dunkle Moll-Orgien, mal klassisch-episch wie in ‘Christ Is Dead’, mal traditionell metallisch (‘Key Of Solomon’), mal unterbrochen von Leichtfüßigem/Deklamierendem wie ‘Enslave The Heathens’.

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Die größten Fortschritte im Vergleich zum 2015er-Debüt OUT OF THE GARDEN hat der US-Fünfer im Gesangsbereich gemacht: Mehr Variabilität, verstärkter Einsatz der Vocals als „Instrument“, was für erheblich mehr stilistische Vielfalt sorgt. Der Sound ist und bleibt etwas dumpf, passt aber gut zum Klangbild. Was noch fehlt, ist das packende (und dabei dennoch­ pathosfreie) Theatralische, das Größen wie Candlemass so perfekt draufhaben. Nichtsdestotrotz: für Genre-Fans eine absolut kurzweilige Angelegenheit.

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Porcupine Tree im TV: Konzert von 2005 aus Köln

Wenn der Name Porcupine Tree fällt, schnallzen Progressive Metal-Fans freudig mit der Fan-Zunge, denn die Briten gehören zur Spitzenklasse des Genres. Ursprünglich entstanden Porcupine Tree aus einer Bierlaune heraus. Steven Wilson lässt auf den neun bisher erschienenen Studioalben unterschiedliche Musikstile miteinander fusionieren und verbindet düsteren Heavy Metal mit zarten Ambient-Klängen und bombastischen Synthesizer-Teppichen zu einer modernen, progressiven Melange, der trotz aller Detailverliebtheit nie das Fingerspitzengefühl für griffiges Songwriting verloren ging. Inspiriert von psychedelischen Spätsechziger-Sounds, Seventies-Artrock-Elementen und zeitgemäßem Alternativerock gründete Steven Wilson Ende der Achtziger Jahre Porcupine Tree. In den Neunzigern arbeitete sich die Band von der britischen Underground-Szene in die…
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