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Cryptic Shift OVERSPACE & SUPERTIME

Death Metal, Metal Blade/Sony (5 Songs / VÖ: 27.2.)

3.5/ 7
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Cryptic Shift ­gön­nen sich und euch auf ihrem zweiten Album keine Atem­pause. Die nur fünf Songs, aber 79 Minuten umfassende ­Odyssee im Weltraum beginnt in ‘Cryogenically Frozen’ mit jazzigen Klängen, mysteriösen Effekten und Sprach-Samples zunächst trügerisch ver­söhnlich, bricht dann aber in vertrack­te Tech Death-Raserei aus. Ähnlich schwi­ndelerregend geht es weiter: ‘Strato­cumulus Evergaol’ fräst sich in einem halbstündigen, endlos erschei­nenden Genreparcours durch sämtliche Synapsen. ‘Hyperspace Topography’ manövriert anschließend hektisch zwischen Thrash-Blitzen und Shoegaze-Nebel durch andere Sphären. ‘Hexagonal Eyes (Diverity Trepaphymphasyzm)’ wiederum wirft hyperaktive Solobomben auf Bikini Bottom und foltert im Finale mit nerven­zerberstenden Geräuschen, die sonst nur Dentalbohrer erzeugen. Cryptic Shifts (w)irrer, selbst als „Phenomenal Technico­logical Astrodeath“ etikettierter Mix aus Dissonanzen, Samples und spontanen Stil-/Geschwindigkeitswechseln wirkt wie eine außerweltliche Chaosprobe, bei der Mitglieder von Death, Cynic, Blood Incantation, Voivod und Primus eine Menge illegaler Substanzen einfahren und ihre Instrumente tauschen. OVERSPACE & SUPERTIME ist futuristisch, rastlos, komplex und tollwütig – und dabei so eigen wie gnadenlos (über-)fordernd. Puh.

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