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Cryptorium DESCENT INTO LUNACY

Death Metal, Personal (8 Songs / VÖ: 29.11.)

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Als Death Metal seine Blütephase erlebte, waren Cryptoriums Mitglieder noch nicht einmal geboren. Dennoch klingt ihr Debüt wie ein Relikt aus jener Ära: Die Schweden huldigen ihren Vorfahren mit HM-2-Riffs, sinistren Leads, galoppierenden Rhythmen und fiesem Gutturalgesang. Ein ehrenwertes ­Unterfangen, wenngleich Cryptorium nichts tun, was Entombed, Grave oder Dismember nicht schon besser gemacht hätten. Abgesehen von leichten Modifikationen wie Pigsqueal-artigen Einsprengseln (‘Incarcerated’), verspielten Bassakzenten (‘Obscure Reality’) oder besinnlichen Saitenanschlägen à la Metallica (‘Mournful Dawn’) gilt auf DESCENT INTO LUNACY das Motto: In Skandinavien nichts Neues. Zumal sich das erst Ende 2022 gegründete Trio selbst ausbremst. Einerseits durch eine dünne Produktion, die selbst in den Neunzigern angestaubt gewirkt hätte. Andererseits durch eine Coitus-interruptus-Manie: Cryptorium neigen dazu, ihre spannendsten Grooves (‘Inner Decay’) und Soli (‘A Distant Dream’) mittendrin abrupt abzubrechen. Die Folge: Das Publikum verkriecht sich unbefriedigt und mit heftigen Unterleibsschmerzen unter die Bettdecke. DESCENT INTO ­LUNACY wirkt dementsprechend weniger wie ein Album, sondern mehr wie ein Demo einer Band, die noch lernen muss, ihre ungestüme Energie in wirkungsvolle eigene Töne zu kanalisieren.

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