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Cryptosis CELESTIAL DEATH

Extreme Metal, Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 7.3.)

5/ 7
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Cryptosis ver­packen ihre ­dystopischen Visionen in ­„Future Metal“: eine Mischung aus Progressive-, Thrash-, Black-, Death- und Epic-Stilmitteln. Das verspricht schon auf dem Papier Science-Fiction-Filmmusik mit einer Extraportion Stahl – und hört sich auch so an. Angetrieben von Laurens Houvasts aggressiv-verspielten Riffs und verzweifelten, anklagenden (Schuldiner-)Stimmlagen sowie epischer Synthetik, verfeinern Cryptosis auf CELESTIAL DEATH ihre 2021 auf BIONIC SWARM definierte Handschrift. Rasend und dissonant (‘Faceless Matter’), hektisch (‘Static Horizon’), klaustrophobisch (‘Ascending’), eingängig und fäustereckend (‘Reign Of Infinite’) oder triolisch-schwarz (‘Absent Presence’).

Irgendwo zwischen Vektor, Pestilence, Cynic, Death und Dimmu Borgir haben die 2020 aus der Asche der Thrasher ­Distillator emporgestiegenen Nieder­länder ein eigenes Fleckchen besiedelt – und damit schon einiges richtiger gemacht als viele Trittbrettfahrer. Das gilt auch für die Song-Anordnung. Denn CELESTIAL DEATH trotzt der inoffiziellen „Erst die Killer, dann die Filler“-Regel und verfolgt mit der Attacke ‘Between Realities’ und dem wütend-vertrackten ‘Cryptosphere’ lieber das Motto: „Das Beste kommt zum Schluss“. Eine höhere Wertung verhindern lediglich die Keyboard-Flächen, die zu viel Rampenlicht einfordern.

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Josey Scott: Equipment-Dieb im Fan-Shirt festgenommen

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