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Dance Gavin Dance PANTHEON

Post Hardcore, BMG/Universal (13 Songs / VÖ: 12.9.)

3.5/ 7
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Nach zwanzig Jahren ist es nicht jedem möglich, Dinge noch zum ersten Mal zu machen. Für Dance Gavin Dance stellt PANTHEON in vielerlei Hinsicht ein Debüt dar (und das, obwohl diese Platte bereits ihr Album Nummer elf ist): Zum einen ist es das erste Album ohne den verstorbenen Bassisten Tim Feerick, und zum andren ist auch der langjährige Sänger Tilian Pearson nicht mehr mit von der Partie, da er die Gruppe aufgrund kreativer Differenzen (zuvor bereits wegen Missbrauchsvorwürfen) letztes Jahr endgültig verließ. An seine Stelle tritt nun der ehemalige Live-Gitarrist Andrew Wells, der den Job des Klar­sängers übernimmt – und das kann sich durchaus hören lassen! Mit dieser neuen Manpower vollführen Dance Gavin Dance keine umfassende Wandlung, klingen aber dennoch durchaus etwas frischer, was dem sommerlichen, pop-punkigen Vibe von PANTHEON gut zu Gesicht steht. Auch wenn es verwirrend klingen mag: Trotz des sonnigen Gemüts herrscht auf PANTHEON von vorne bis hinten eine abgespacete Weltraumatmosphäre, die von technischen Spielereien wie Klang­effekten und Stimmverzerrern, aber auch verrückten Song-Strukturen und angeproggten Gitarrenstürmen untermalt wird. Besonders im Ohr bleiben das epische Finale von ‘Descend To Chaos’ sowie die Genre-sprengenden Momente in ‘Space Cow Initiation Ritual’ und ‘The Conqueror Worm’ – leider auch die ­etwas nervigen, ständig auftauchenden Mitmach-Singalongs. Ich bin ja schließlich hier, um die Band singen zu hören, nicht mich.

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