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Dark Embrace LAND OF WITCHES

Heavy Metal, Massacre/RTD (9 Songs / VÖ: 29.11.)

4/ 7
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Bei der Frage nach Metal-Bands aus Spanien muss man erst einmal etwas nach­denken. Angelus Apatrida und Crisix, Diabulus In Musica und Mägo De Oz kommen einem in den Sinn – und dann? Fans von extremem Heavy Metal mit harschem Gesang oder Melodic Death Metal können sich spätestens ab jetzt auch die 2000 aus der Taufe gehobene, zwischenzeitlich ein paar Jahre lang aufgelöste Formation Dark Embrace notieren, die mit LAND OF WITCHES ihre vierte reguläre Platte hervorbringt. Diese überzeugt in erster Instanz mit Tempo und ungestümer Wucht, während sich an (mal mehr, mal weniger dominanten) Orchestrationen und vor allem dem ausgemergelten Krächzen die Geister scheiden dürften.

Dabei entpuppt sich der 40-Minüter als ziemlich vielseitig: So triumphiert in ‘We, The Witches’ und ‘A Blaze In The Sky’ die Sologitarre, protzt ‘The Dark Land’ mit Gangshouts, weckt ‘My Darkest End’ mit blubbernden Riffs und hymnischem Gesang Skandinavien-Assoziationen, bestimmen in ‘Never Betray You’ Chöre und Flüstern die Atmosphäre, beginnt das eingängige ‘Witch Tower’ mit passender Kulisse und wartet das balladeske Finale ‘Lost In The Snow’ mit Geigen, Klarstimme und Klavier auf. Jede Menge zum Entdecken bei wohlvorhandener Eingängigkeit also – spitz dürfte die Zielgruppe aufgrund der gesanglichen Gestaltung trotzdem sein.

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