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Dark Funeral WE ARE THE APOCALYPSE

Black Metal, Century Media/Sony (9 Songs / VÖ: 18.3.)

4.5/ 7
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Nun, es macht den Eindruck, dass die Schweden im Kreativ-Metier so wenig wie nötig tun, um so wenig wie möglich verändern zu müssen. Leider aber ist das ein schmaler Grat zwischen Zuverlässigkeit und Langeweile, und WE ARE THE APOCALYPSE schwankt gelegentlich bedrohlich über letzterem Abgrund. Es fängt schon mit dem Coverartwork an, das von Weitem praktisch nicht von WHERE SHADOWS FOREVER REIGN zu unterscheiden ist. Was die Songs angeht, halten es Dark Funeral mit dem alten Motörhead-Motto: einer reicht, plus gelegentlich mal was fürs Herz. Letzteres geschieht bei Dark Funeral in Form von satanischen Stadion-Rockern à la ‘Nail Them To The Cross’ oder aktuell dem fast balladenhaften ‘Let The Devil In’.

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Beim Rest bieten sich Ratespiele der Art „Wer kennt das Riff?“ oder „Welcher Song ist genauso aufgebaut?“ an. Einzig die Produktion ist ungewöhnlich ausgefallen mit relativ weit im Hintergrund agierenden Gitarren. Warum trotzdem 4,5 Punkte? Nun, der „eine Song“ macht weiter Spaß, und der Mix aus technischer Versiertheit und Furor bleibt speziell im Black Metal-Metier überdurchschnittlich.

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Editorial METAL HAMMER 05/2026

Für die Ewigkeit Liebe Metalheads, 2001 steht nicht nur für die Odyssee im Weltraum, sondern auch das Aufbäumen und Explodieren der Metal-Welt. ‘Left Behind’ und ‘Chop Suey!’ ballern in jeder härteren Rock-Disco und auf jeder Metal-Party – Slipknot und System Of A Down sind auf einmal riesig! Damals reizvoll neu, gehören beide Songs und die zugehörigen Alben IOWA und TOXICITY heute zum Kanon der Rock-Geschichte: wegweisende Werke, die den Klang ihrer Zeit, des Jahrzehnts, vielleicht sogar des Jahrhunderts prägen und repräsentieren, Metal dekonstruieren und zu etwas Neuem zusammensetzen. Dabei haben Slipknot und System Of A Down jeweils ganz unterschiedliche Herangehensweisen,…
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