Toggle menu

Metal Hammer

Search

Darkfall AT THE END OF TIMES

Melodic Death, Black Sunset/Alive (10 Songs / VÖ: 08.09.)

4/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Dafür, dass Darkfall schon seit über zwanzig Jahren bestehen, klingen sie überraschend modern. Das kann man ihnen – je nach Sichtweise – positiv oder negativ auslegen. Die Österreicher verstehen ganz sicher ihr Handwerk – Tracks wie ‘Deathcult Debauchery’ oder der Opener ‘Ride Through The Sky’ funktionieren zweifelsohne; leider heben sich diese aber auch in keiner Weise vom Melodic Death Metal-Einheitsbrei der letzten zehn Jahre ab und lassen AT THE END OF TIMES als eines von vielen soliden, jedoch wenig aussagekräftigen Alben dieser Gattung zurück.

Absoluter Ausreißer ist die Neufassung des 2001er-Tracks ‘Land Of No Return’ in Form von ‘Land Of No Return MMXVII’; diese sticht durch seine eingängigen Piano-Hooks im Chorus positiv heraus und ist mit Abstand die interessanteste Nummer der Scheibe. Hier drängt sich jedoch leider die Frage auf, was es über ein Album aussagt, wenn dessen Höhepunkt die Neuverwertung alter Erfolge ist.

teilen
twittern
mailen
teilen
Ungläubige werden wahrscheinlicher Metaller

Das wundert uns jetzt wenig, aber es ist trotzdem schön, es mal schwarz auf weiß zu lesen: Laut einer aktuellen Studio bestehen große Unterschiede hinsichtlich des Musikgeschmacks zwischen gläubigen und nicht gläubigen Menschen. Oder zwischen äußerst religiösen und weniger hingebungsvoll religiösen Leuten. Anders ausgedrückt: Die Wahrscheinlichkeit, dass Ungläubige zu Metalheads werden, ist nicht klein. Ist irgendwie keine sonderlich große Überraschung - oder habt ihr schon mal die Slayer-Zeile "God hates us all!" (aus ‘Disciple’) in der Kirche gesungen? Wie auch immer - der Soziologe Haydn Aarons hat wie bereits erwähnt eine Studie durchgeführt und seine Ergebnisse auf der australischen Website…
Weiterlesen
Zur Startseite