Wann ist die Bezeichnung „Gothic Metal“ eigentlich zum Synonym für „sterbens-langweilig“ geworden? Und wie viel Schuld tragen Darkwell daran? Wir werden es wohl nie erfahren.
Was sich aber mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass das dritte Album der Österreicher (nach Gründung, Besetzungswechsel, Auflösung, Reunion inklusive erneutem Besetzungswechsel) alles andere ist als eine Stunde voller Spaß und Spannung. Wenn das Schlagzeug ballert und die Gitarren aufheulen, kann man sich mit MOLOCH fast schon anfreunden, aber das dünne und absolut gefühlsbefreite Stimmchen von Sängerin Alexandra Pittracher macht jegliche Euphorie zunichte.
Dazu noch so viel Autotune, Keyboards, Dosenstreicher… Nee, einfach nee.
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