Toggle menu

Metal Hammer

Search

Defaced ICON

Death Metal, Massacre/Edel (10 Songs / VÖ: 20.2.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Bereits mit dem Opener ‘The Antagonist’ zeigen Defaced unverblümt, wohin ICON steuert: Wie auf den früheren Alben ON THE FRONTLINE (2012) und FORGING THE SANCTUARY (2015) gehen die Schweizer erneut kompromisslos zur Sache. Auf ihrem Drittwerk wirken sie jedoch spürbar ausgereifter – ohne an Härte einzubüßen. Pathetisch in ­‘Perception’, groovig in ‘As My Will ­Prevails’ und melodisch-rasend in ­‘Anthem Of Vermin’ meistern Defaced den Spagat, trotz stilistischer Offenheit den Kern ihres Schaffens zu bewahren. Kein Einfluss verdrängt den Markenkern aus Death Metal und Grindcore, auch wenn dieser phasenweise deutlicher in den Hintergrund tritt, was ICON insge­­samt softer erscheinen lässt als in früheren Songs wie ‘Because I Despise’ oder ‘End Of Torment’ (FORGING THE SANCTUARY). Wer den künstlerischen Fortschritt der Band schätzt, erkennt in ICON ihr bislang reifstes Werk – Anhänger der ruppigen Vor-gänger werden die frühere Härte jedoch vermutlich vermissen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Kiss: Ein halbes Jahrhundert DESTROYER

Nach drei Studioalben, die eher Achtungserfolge waren, und dem Live-Durchbruch ALIVE! (1975), der immerhin Goldstatus erreichte, standen Kiss an einer Kreuzung: weiter rumpeln oder endlich groß denken. Sie entschieden sich für Letzteres - und holten sich dafür einen Drill Sergeant ins Studio, um ihr viertes Studioalbum DESTROYER aufzunehmen. Bob Ezrin: Der Mann mit der Trillerpfeife Produzent Bob Ezrin, zuvor schon für Alice Cooper verantwortlich, hörte sich die 15 Songs des Kiss-Demos an und fand sie… sagen wir: ausbaufähig. Nur ‘Detroit Rock City’ und ‘God Of Thunder’ hatten für ihn echtes Potenzial. Der Rest wurde zerlegt, umgebaut oder später für andere…
Weiterlesen
Zur Startseite