Urferd RESAN

Ambient Folk, Black Lodge/RTD (8 Songs / VÖ: 22.4.)

5.5/ 7
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Eine Wanderung durch die weiten Wälder des Nordens; Innehalten und der Symphonie der Natur lauschen, aber auch Kraft schöpfen und diese zum Ausdruck bringen. So hört sich das Debüt von Urferd an. Hinter dem Projekt steckt kein Geringerer als der Schwede Daniel Beckmann, seines Zeichens Musikproduzent sowie Mitglied von Twilight Force und Ages. Nun soll es also mal atmosphärischer zugehen. Und das ist sehr wohl gelungen. Bei der Anhängerschaft von Wardruna, Heilung oder auch Loreena McKennitt dürfte RESAN sehr wohl auf Anklang stoßen. Wie immer bei dieser Art von Musik gilt auch hier: Man muss sich darauf einlassen, um die Stimmung erfassen zu können. Dank der mitunter sogar tanzbaren Nummern (wie zum Beispiel ‘Envig’ oder ‘Vaka’), fällt dies auch erstaunlich leicht. Nur hier und da ist subtiler Gesang zu hören.

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Die Ausnahme bildet das finale ‘Dvala’, welches komplett besungen wurde. Insgesamt ist das Klangspektrum breit gefächert und reicht von ruhig über feierlich bis beinahe epochal. Eingesetzt werden natürliche Umgebungsgeräusche (dominierend besonders im Opener ‘Gryning’), ebenso wie traditionell folkloristische Instrumente und sicher auch der ein oder andere technisch generierte Ton, sodass sich letztlich alles zu einem sehr schönen Gesamtbild fügt. Wem eine physische Auszeit in der Natur nicht so schnell vergönnt ist, kann dies mit RESAN zumindest auf akustischem Weg nachholen. Die Pagan- und Folk-Gemeinde kommt hier definitiv auf ihre Kosten. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei diesem Debütalbum!

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