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Dieth TO HELL AND BACK

Death/Thrash Metal, Napalm/Universal (10 Songs / VÖ: 2.6.)

5/ 7
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Dave Ellefson war schon immer ein umtriebiges Kerlchen, doch seit seinem zwei­ten Abschied von Megadeth wirkt der Bassist be­schäf­tigter als je zuvor. Zu den diver­sen von ihm ins Leben gerufenen oder auf seine Mitwirkung bauenden For­mationen (etwa Ellefson, Ellefson-Soto oder The Lucid) zählt seit 2022 auch Dieth, wo er mit Vokalist/Gitarrist Guilherme Miranda (Ex-Entombed A.D.) und Schlagzeuger Michał Łysejko (Ex-Decapitated) kollaboriert. Auf dem Debüt serviert das amerikanisch-brasilianisch-polnische Trio keines­-wegs Diätkost, sondern liefert einen wuchtigen Mix aus Death- und Thrash Metal mit mannigfaltigem Gesang und einigen packenden Songs – sei es das groovende Mantra ‘Don’t Get Mad … Get Even!’ (kein Aerosmith-Cover), das von Gangshouts intensivierte ‘Free Us All’, das gesanglich melodische ‘Heavy Is The Crown’, der riffende Thrasher ‘Dead Inside’ (mit toller Refrain-Öffnung) oder das düster ballernde ‘The Mark Of Cain’.

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Der ansprechende Abwechslungsreichtum gipfelt in der Abschiedsballade ‘Walk With Me Forever’, bei der Ellefson selbst singt (und dabei eine gute Figur macht). Am Ende greift das instrumentale Outro ‘Severance’ die ersten Töne des gut 40-minütigen Werks wieder auf und schließt somit den Kreis. TO HELL AND BACK mag kein Mega-Album sein, setzt jedoch auf Eigenständigkeit und lässt sich als gelungenen wie ambitionierten ersten Schuss ansehen, der definitiv Lust auf mehr macht.

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